Mit der Machete im Annahmen-Sumpf: Ein Survival-Guide für Hochsensible

So – ich hab die Schnauze voll! Dieser Annahmen-Sumpf treibt mich noch in den Wahnsinn!!!

Das tapfere Nasenfräulein auf dem Beitragsbild stammt übrigens aus der Feder von Sabine Dinkel. Einen ganz lieben Dank an Dich!!!
Sabine hat nicht nur ein Talent fürs Zeichnen, sondern auch ein Talent, um Hochsensiblen wirksame Alltags-Tipps an die Hand zu geben, und das auf ganz liebe- und humorvolle Art und Weise. Sehr zu empfehlen!

Aber weiter im Text… Hier nun ein klitzekleiner Auszug aus meinem aktuellen Annahmen-Sumpf:

Annahme 1: Wenn ich noch länger mit meinem nächsten Blogbeitrag warte, dann will gar keiner mehr meine Beiträge lesen bzw. meinem Blog folgen. So nach dem Motto: „Die macht ja gar nix mehr. Pfui.“

Annahme 2: Wenn ich mir jetzt selbst Druck mache und heute unbedingt den Beitrag schreiben möchte, den ich schon seit Ewigkeiten im Kopf habe, dann fehlt mir die Kreativität und die Muße, die ich eigentlich bräuchte, damit es ein richtig guter Beitrag wird. <Ironie> Hallo Perfektion – schön, dass du auch mal wieder da bist. </Ironie>

Annahme 3: Wenn ich heute keinen Beitrag zustande bekomme, dann wird das nie was. <Ironie> Oh schön, die Pauschalisierung ist auch wieder mit im Boot – Guten Tag!“</Ironie>

Annahme 4: Ich habe schon so viele Kommentare und Ideen zu diesem Annahmen-Beitrag auf kleine Zettelchen geschrieben, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, diese Gedanken strukturiert und nachvollziehbar aufzuschreiben. Das wird ein chaotischer Beitrag werden. Böh.

Kennt ihr das? Bei mir rattern am Tag die Annahmen auf Hochtouren nur so durch den Kopf. Immer und zu jeder Situation sind sie präsent – ob bewusst oder unbewusst. Manchmal hindern mich Annahmen auch daran, Dinge aktiv anzugehen. Schade eigentlich.

Seitdem mir bewusst ist, wie sehr mich dieser Annahmensumpf lähmt, blockiert und mich energielos hinterlässt, war mir klar, dass ich diesem Themenkomplex einen Beitrag spendieren muss.

Zuvor sei gesagt: Annahmen haben natürlich auch etwas Gutes. Sie erlauben mir, mich auf Situationen in der Zukunft vorzubereiten und so auf viele Eventualitäten reagieren zu können. „Geistig probehandeln“ nennt dies Petra Tomschi (HS-Coach). Man ist dann auch gedanklich in der eintretenden Situation flexibel, wenn man einen Plan B, Plan C oder was auch immer noch im Hinterkopf hat. Und es wirft einen auch nicht mehr so viel aus der Bahn. Wenn man in Gedanken den Ausgang einer Situation durchspielt, dann ist der Adrenalinausstoß in der eigentlichen Situation nicht mehr so hoch. Hochsensible mögen es nicht immer, überrascht zu werden.

Trifft man allerdings im Vorfeld zu viele Annahmen (wozu viele Hochsensible tendieren), dann kann es sein, dass man in der eintretenden Situation nicht mehr locker agieren kann, da der Kopf zu überfrachtet ist mit herumwuselnden Annahmen und so bei Überraschungen (angenehmer als auch unangenehmer Natur) nicht mehr natürlich reagiert. So, wie man eigentlich reagieren würde, hätte man nicht diese vielen Gedanken im Kopf. Im schlimmsten Fall kommt es dann tatsächlich zur selbsterfüllenden (Annahmen-) Prophezeihung.

Ein solcher Annahmen-Sumpf kann einen sehr schnell in die Überstimulation führen. Ein Domino-Effekt. Eine Annahme folgt auf die andere. Man fühlt sich allein durch seine eigenen Gedanken überwältigt. Na prima. Man ist für spontane Situationen nicht mehr offen und kann nicht mehr intuitiv reagieren.

Wenn man sich überwältigt fühlt, dann rutscht man von pro-aktivem zu re-aktivem Verhalten. Man nimmt sein Umfeld nur noch wahr und reagiert nur noch darauf. Man fällt sozusagen von einer aktiven in eine passive Rolle. Von Selbstbestimmtheit und -gestaltung keine Spur. Man schränkt sich selbst ein und verliert Intuition und seinen Gestaltungsspielraum.

Jetzt kommt die Machete ins Spiel. Jeder Hochsensible im Annahmen-Sumpf hat eine Machete in der Hand. Die Frage ist nur, ob man sie zu nutzen weiß.

Des Rätsels Lösung: von re-aktiv wieder zurück zu pro-aktiv. Schwingt die Machete und kämpft euch ans Ufer – dort seid ihr wieder handlungsfähig, habt besseren Zugang zu eurer Kreativität und Intuition und könnt wieder beschwingter durchs Leben gehen. Haha, so einfach ist es leider nicht – schön wärs, deshalb hier ein Versuch, wie man sich selbst am Schopfe packt und sich aus dem Sumpf befreit. Wichtig: Das Ganze stellt einen Veränderungsprozess dar und braucht Zeit. Es sind also Übung und Geduld gefragt.

Schritt 1: Anker setzen.

Es gibt Situationen, in denen ich schon so gelähmt, regungslos und voller Überstimulation bin, dass ich gar nicht mehr merke, im Annahmen-Sumpf gelandet zu sein. Eine ganz blöde Situation, denn ich komme gerade selbst nicht dazu, den Anker zu werfen. Mir der Situation bewusst zu werden. Eigentlich fatal. Es sollte sich jeder eines Tricks bewusst sein, sich selbst an diesen Umstand zu erinnern. Man kann natürlich einen nahen Menschen einweihen, der einen ab und an danach fragt, ob man wieder im Sumpf gelandet ist – aber den hat man ja nicht ständig um einen herum. Besser wäre es doch, man hätte einen Anker, der einen daran erinnert, ob man nicht unbewusst wieder den Annahmen-Sumpf durchwatet. Bei mir müssten diese Anker auch etwas flexibler sein – denn ein Anker über eine Woche am gleichen Ort wird bei mir zu einem unsichtbaren Anker.

Ich werde mir deshalb das Wort „Sumpf“ oder „Machete“ oder was auch immer auf einen PostIt-Zettel schreiben und diesen irgendwohin hängen, wo nur ich ihn regelmäßig zu Gesicht bekomme. Sei es mein Geldbeutel, mein Nachttisch, mein Smartphone, meine Gesichtscreme, … Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt 😉

Wenn ich merke, dass dieser Zettel meinen Kopf nicht mehr zum Reflektieren anregt, dann muss ein neuer Begriff her oder der Zettel muss an einen anderen Platz gehängt werden. Julia – du führst dich gerade selbst hinters Licht – das gefällt mir sehr gut, hihi 🙂

Perfekt – der Anker ist also gesetzt. Weiter geht’s.

Schritt 2: Die Machete nach oben schwingen.

Einige Hochsensible weisen eine Trägheit in der Tempoanpassung auf. Was bedeutet das? Ist man schon länger im Sumpf unterwegs und in einem lähmenden und langsamen Tempo, dann muss man erstmal wieder auf ein höher getaktetes Tempo kommen. Das geht auch von der anderen Seite: Hat man einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich, mit vielen Meetings, Menschen und Gesprächen, hat viel organisiert, dann ist man auf einer schnellen Ebene unterwegs. Zuhause angekommen ist es für mich dann nicht möglich, mich sofort auf die Couch zu setzen und abzuschalten. Ich muss mein Tempo dann erstmal langsam herunterfahren – eine Art Decrescendo bzw. Ritardando machen – damit sich mein Körper und meine Seele wieder zu ihrem ureigenen Tempo zurückfinden. Denn nichts leichter für Hochsensible, als sich dem Tempo ihres Umfelds anzupassen 😉 Die Anpassung ist zwar bequem, aber auf Dauer nicht gesund.

So – ich komme jetzt zurück zur Machete. Die habe ich ja noch in der Hand und die hängt immer noch nach unten, nicht einsatzbereit. Es kostet mich jetzt etwas Überwindung und Energie, um den Impuls zu setzen, um sie nach oben zu schwingen. Ist die Machete erstmal in Bewegung, dann ist der Rest nicht mehr so schwer, wie man ihn sich vorgestellt hat.

Wie komme ich nun im Sumpf in Bewegung? Indem ich meine re-aktive Position in eine pro-aktive Position bringe. Aber nicht auf einen Ruck sofort etwas Weltbewegendes machen wollen, sondern in kleinen Schritten vorgehen. Auch darf das Tempo langsamer sein als sonst – ganz wichtig: erlaubt euch in dieser Phase euer eigenes Tempo und erlaubt euch, geduldig zu sein. Seid ganz in diesem Moment.

Nach dem Motto: „Der Weg entsteht im Gehen.“ (Antonio Machado)

In dieser Phase konzentriere ich mich z.B. auf eine ganz einfache Sache im Haushalt (die mit meinen eigentlichen Gedanken und Annahmen nicht unbedingt zu tun hat), z.B. die Tasse auf dem Wohnzimmertisch in den Geschirrspüler räumen, oder ein Sudoku lösen, oder meine Klopftechnik anwenden (EFT), oder einen Spaziergang machen, oder… Hier muss auch jeder für sich selbst herausfinden, ob diese Initialtätigkeit etwas Körperliches oder Mentales sein darf. Bei mir funktioniert beides 🙂

Schritt 3: Sich der Annahmen bewusst werden (sich bewusst werden, dass einen gerade zu vieles lähmt)

Das Gute in dieser Phase ist, dass man bereits die ersten beiden Phasen hinter sich hat – denn diese sind – zumindest für mich – gefühlt die anstrengendsten. Wenn man mal in Bewegung gekommen ist und allmählich zu seinem Eigentempo gelangt, dann ist das Bewusstwerden eigener Annahmen nicht mehr all zu schwer.

Hat man in dieser Phase Schwierigkeiten, sich im Kopf der Annahmen bewusst zu werden, dann kann man z.B. mit jemand Vertrautem über diese reden bzw. sich die Annahmen auf ein Blatt Papier schreiben. Für mich selbst ist es wichtig, ab und an per Hand etwas zu schreiben, dann ist mein Fokus besser bei der Sache als wenn ich nur tippseln würde.

Schritt 4: Annahmen validieren und versumpfen lassen (haha, da muss ich selbst lachen; Annahmen auflösen ist natürlich gemeint)

Nun schwingt eure Machete und kämpft euch durch den Sumpf! Eine Annahme nach der anderen klopfe ich nun auf ihren Wahrheitsgehalt ab und frage, ob dies tatsächlich so stimmt oder ob es mir überhaupt etwas bringt, diese Annahme beizubehalten. Denn manchmal haben Annahmen in der Tat ihre Daseinsberechtigung.

Es kann auch durchaus sein, dass ich beim Überprüfen meiner Annahmen mich aus meinem Schneckenhaus bequemen muss und auf andere Menschen zugehen muss, um mich abzusichern bzw. um klärende Fragen zu stellen. Aber das gehört zum Prozess dazu und hinterher ist man erleichtert.

Denn wie gesagt – die Tempoträgheit spielt hier eine große Rolle. Habe ich schon lange keinen Kontakt mehr zu meinem sozialen Umfeld gehabt und mich schon etwas isoliert, fällt es mir initial umso schwieriger, wieder einen Anfang zu machen. Aber das ist ganz normal. Hat man den Anschluss wieder gefunden bzw. hat man sein eigenes Tempo wieder gefunden, erledigen sich viele Sachen wieder wie von selbst.

Hier zwei Beispiele, wie man Annahmen abklopfen und sogar in positive Energie umwandeln kann.

Annahme 1: Ein guter Blogbeitrag kann nur dann entstehen, wenn ich selbst gut drauf bin und ich alle möglichen Details zum Thema gesammelt bzw. aufgeführt habe.
Reality-Check: Ist das wirklich so? Hm, eigentlich nicht, denn viele meiner Blogbeiträge sind erst dann entstanden, nachdem ich eine gewisse Not durchlitten hatte.
Hürde/Risiko: Ich vergesse wichtige Details.
Chance: anderen und mir selbst zu helfen, in ihrer/meiner Weiterentwicklung voranzukommen

Annahme 2: Ein komplexer Blogbeitrag kann nur dann angefangen bzw. zu Ende gebracht werden, wenn man im Vorhinein sämtliche Verschachtelungen und Verwirrungen durchdacht hat.
Reality-Check: Hm – man kann auch einfach mal loslegen und schauen, was einen erwartet und was sich ergibt.
Hürde: Die Mauer des Beginnens zu durchbrechen und evtl. tatsächlich in eine Sackgasse laufen.
Chance: Es können einem beim Schreiben noch neue Ideen (oder selbstgemalte Bilder 😉 ) kommen und am Ende hat man womöglich einen schönen, gelungenen und runden Blogbeitrag.

Fazit: Die wahre Kunst ist es, zu erkennen, dass man sich im Annahmen-Sumpf befindet und sein eigenes Tempo und seine eigene Weise des Seins wiederherstellt.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und wirksame Schwünge mit eurer Machete.

Chacka!

PS.: Wie sich unaufgelöste Annahmen verstricken und zu einem impulsiven Verhalten weiterentwickeln können (wenn man seine Annahmen unreflektiert annimmt) hat auch Kommunikationsforscher Paul Watzlawick mit der Geschichte vom Hammer auf den Punkt „geklopft“. Findet die Annahmen in der Geschichte 😉

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33 Gedanken zu „Mit der Machete im Annahmen-Sumpf: Ein Survival-Guide für Hochsensible

  1. Pingback: Überreizt! Sich das eigene Tempo erlauben | Hochsensibel und Multipassioniert

  2. Immer wieder sonntags

    Hahaha, Annahmen-Sumpf ist eine sehr treffende Umschreibung. Du bist also auch jemand, der direkt versucht, alle (Horror-)Szenarien zu kennen und für jedes davon eine Lösung finden zu wollen. Es ist tatsächlich so, wie Michi es schrieb – wenn man mit beiden Beinen schon drin steckt im Sumpf und der Morast links und rechts die Beine hoch schmatzt, dann vergisst man einfach, die richtigen Fragen zu stellen, anhand deren man sich an den Haaren selbst wieder heraus ziehen kann. Daher ist es ganz hilfreich, wenn einem liebe Leute auch immer wieder das Köpfchen zurecht rücken und dich fragen: „Ist das wirklich so? Woher weißt du, dass das so ist?“

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  3. muschelfinderin

    Hallo Julia, schön, von dir zu lesen.
    Tatsächlich war ich öfter mal hier, um zu gucken, ob du einen neuen Artikel geschrieben hast. Umso erfreuter bin ich, diesmal tatsächlich etwas bei dir zu finden. Und dann noch dieses Thema!
    Passt gerade gut zu meiner Situation. Danke dafür.
    Ich geh mal meine Machete suchen.

    Gefällt 1 Person

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  4. natar91

    Sehr schön geschrieben! Hab mir bis jetzt oft mit konkreten, für den Tag bestimmten To-do listen geholfen, um wirklich was zu machen und nicht zu viel über Pro und Contra nachzudenken. Aber die Machete klingt auch gut!:)

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    1. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Autor

      Danke dir 🙂

      ToDo-Listen sind in der Tat sehr hilfreich, um sich darüber im Klaren zu werden, was alles gemacht werden muss und mit welcher Priorität.
      Ich muss da allerdings aufpassen, dass mich diese Liste nicht zu sehr einschränkt, denn mal bin ich an einem Tag gut drauf, und dann mal wieder nicht. Dann ist es einfach nur wichtig, dass man sich nicht zu sehr an der Liste festhält und sich nicht ärgert, wenn man nicht alles Vorgenommene geschafft hat.
      Aber ansonsten ist eine ToDo-Liste eine wunderbare Möglichkeit, um sich seinen Fokus zu setzen und konzentriert durch den Tag zu gehen.

      Liebe Grüße,
      Julia

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  5. Pingback: Annahmen…die nicht stimmen | isarfreundin

  6. Der Pfeifenkopf

    Ich nehme mal an deine Annahmen bezüglich der Annahme das es so etwas wie einen Annahmen-Sumpf gibt kann ich so annehmen. Angenommen die Annahme ist also angenommenerweise richtig, nehme ich weiterhin an, ich könnte die Annahme des Ausdrucks Annahmen-Sumpf tatsächlich so annehmen. Angenommen dass das der Fall ist nehme ich an man sollte weiterhin annehmen an seinen verworrenen Annahmen zu arbeiten und sie anzunehmen…
    Klingt gut, denk ich mal drüber nach, vielen lieben Dank für diese Beschreibung von etwas, was mir häufig durch den Kopf spukt, ich aber bisher nie genug Übersicht darüber hatte es so weit zu durchdenken wie du es getan hast.

    Mit besten Grüssen,
    der Pfeifenkopf.

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    1. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Autor

      Ja, das kenne ich sehr wohl 🙂 Sich dessen immer mehr bewusst zu werden und vor allen Dingen mit sich selbst liebevoller und wertschätzender umzugehen hilft, dieses Karussell schon vor dem schleudergang zu verlassen.
      Übung macht den Meister…

      Leider habe ich selbst den meistergrad auch noch nicht erreicht. Wahrscheinlich deshalb, weil ich einfach noch zu gerne Karussell fahre 😉

      Ganz liebe Grüße und alles gute dir,
      Julia

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  7. sabinedinkel

    Liebe Julia,

    das ist ein wirklich schöner Artikel. Und vielen Dank für die liebe Erwähnung meines Buches.

    Ich freue mich sehr darüber, dass ich dir mit dem Macheten-Nasenmännchen eine Freude bereiten konnte. Passt wirklich beides schön zusammen. 🙂

    Bis heute hatte ich noch nie eine Machete gezeichnet, hab erstmal gegoogelt, wie die aussieht. Jetzt weiß ich es … und wie ich als HSP sie am besten einsetze. 😉

    Herzliche Grüße
    Sabine

    Gefällt 2 Personen

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    1. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Autor

      Huhu liebe Sabine,

      hihi – so ganz genau wusste ich auch nicht, wie so eine Machete aussieht – aber dass es ratsam sein kann, sie im Sumpf zu benutzen, das wusste ich schon 😉 hihi…

      Ich wünsche dir weiterhin noch gaaanz viele und kreative Nasenmännchen und auf dass viele Hochsensible dein Buch lesen mögen – es ist, zumindest für mich, ein wahrer Goldschatz!

      Liebe Grüße,
      Julia

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  8. Libra

    Wahnsinn. Du behandelst ein Problem, das eigentlich schon lange Thema für mich ist – ich konnte es nur nie so richtig benennen. Jetzt kann ich an diesem Punkt arbeiten, weil Du mir einen Ansatz gezeigt hast.
    Danke dafür!!!

    Sag mal… wie findet man eigentlich heraus, dass man hochsensibel ist? Ich habe in einem deiner Beiträge mal gelesen, dass viele Hochsensible lange gar nicht wissen, dass sie es sind. Und ein paar Dinge aus deinem Blog kommen mir irgendwie bekannt vor.

    Gefällt 1 Person

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    1. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Autor

      Oh, wie schön – gern geschehen 🙂

      Oh ja, dieser Beitrag lag mir schon sehr lange auf dem Herzen, aber man bekommt das Thema nicht immer ganz so zu fassen. Ich hätte jetzt noch unendlich lange dran feilen können, aber ich habe das Werk dann irgendwann für fertig erklärt 😉

      Du kannst mal den folgenden Test durchgehen und schauen, wie deine Auswertung lautet und um ein ungefähres Gefühl zu bekommen, in welche Richtung du tendierst:
      http://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1

      Und dann kannst du noch den folgenden Blogbeitrag von mir durchlesen, vielleicht hilft er ja noch für ein weiteres Verständnis:
      https://hochsensibel1753.wordpress.com/2015/08/02/hochsensibilitaet-erklaeren-ja-nein-wieso-wieso-nicht-wem-und-ueberhaupt/

      Liebe Grüße & gute Nacht,
      Julia

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      1. Libra

        Puh… bei dem Test habe ich 215 Punkte. Ein Grund mehr, mich mit diesem Thema mal auseinanderzusetzen. Dann lese ich mal deinen Eintrag und schau morgen wie ich weiter mit diesem Gedanken umgehe. Danke nochmal und gute Nacht 🙂

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        1. dieschattentaucherin

          Nachdem ich den Test Anfang des Jahres gemacht hatte und 255 Punkte rauskamen, hab ich das Ergebnis erstmal in eine staubige Ecke verräumt …
          Vielleicht sollte ich mich doch noch einmal damit befassen …
          Aber als erstes mach ich den Test nochmal – vielleicht war’s ja ein Versehen! 😀

          Gefällt 1 Person

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  9. howtosurvive1988

    Ähnliches schreibt Byron Katie in ihren Büchern.
    Sie nennt die „Annahmen“ Glaubenssätze und eliminiert sie mit 4 Fragen:
    1. Ist das (so) wahr?
    2. Kannst Du wirklich sicher sein, dass es (so) wahr ist?
    3. Wie fühlst Du Dich, weil Du das glaubst?
    4. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du das nicht mehr glaubst?
    Leider bin ich meistens zu verwirrt, wenn ich mich unter Druck setze, und mich Zweifel quälen, dass es mir nicht mehr einfällt, wie leicht ich sie eigentlich auflösen kann. Denn die 2. Antwort kann immer nur „Nein“ heissen.

    liebe Grüsse aus Wien
    Michi

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