Reblog: Ja, ich bekomme gerne ein Geschenk

Es ist ein Geschenk jemanden so sein zu lassen wie er wirklich ist.
Jemanden in eine Schublade zu stecken nimmt dem anderen die Macht so zu sein, wie er wirklich ist – Ohnmacht – Kraftlosigkeit – Passivität – Verurteilung.
Sich selbst in eine Schublade stecken zu dürfen erhält die eigene Handlungsfähigkeit – Selbstbestimmung – Stärke – Aktivität – Freiheit.

„Menschen, die es verstehen, uns zu verstehen,
sind Geschenke des Himmels.“
Ernst Ferstl

Danke, Lyn, für deine Denkanstöße – sie geben mir Impulse mich selbst zu reflektieren im Umgang mit mir selbst und anderen. Tipp

Frage an meine Mitleser: Wie lasst ihr euer Gegenüber sich selbst sein?
Was bemerkt ihr am anderen, wenn dieser sich selbst sein darf/kann?

1satz

Nein, ich will das nicht ablehnen, das Angebot „ich schenke dir das“, und möchte doch sagen: schenk mir nichts, sondern gib mir für immer die Erlaubnis, zu sein, wie ich bin.

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5 Gedanken zu „Reblog: Ja, ich bekomme gerne ein Geschenk

  1. Libra

    Ich lasse Menschen in meinem Dunstkreis sie selbst sein, indem ich möglichst nicht urteile. Ich höre zu und bringe mich ein, wenn es passt, doch scheue ich mich davor, das Handeln und Denken meines Gegenübers zu bewerten oder gar zu verurteilen. So können die Menschen mir gegenüber offen sein, eben wie sie sind, ohne Angst davor haben zu müssen, was ich von ihnen denke. Das behalte ich nämlich für mich, solange es nicht hart gegen meine Prinzipien von Tolleranz und Unantastbarkeit geht.

    Gefällt 2 Personen

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  2. Heike Frenzel

    Hallo Julia,
    Schubladen sind manchmal auch angenehm…. Schublade „Hochsensible“ hat mir Halt gegeben, zu wissen wo ich in dieser Welt hingehöre obwohl die Schublade mit dem Inhalt ziemlich bunt ist in seinen Fassetten.
    Schublade sprituelle Heimat Gundermann und Laotze, freue mich immer, ab und zu mal einen in dieser Schublade zutreffen.. nach dem Motto …. andere denken, fühlen und sehen die Welt wie ich.
    Schubladen sorgen auch für Ordnung im EIGENEN LEBEN.
    Eine Schublade mit Besteck und Kamm würde ich persönlich ablehnen, tja aber vielleicht gibt es Menschen die so leben wollen und d.h. dieses ohne zu WERTEN, ihm oder ihr das Gefühl geben, der Kamm im Besteckkasten ist okay. Ist ja schließlich Ihr bzw. seine Schublade und nicht meine.
    Viele Grüße Heike

    Gefällt 1 Person

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  3. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker) Autor

    Wie lasst ihr euer Gegenüber sich selbst sein?
    – Indem ich dem anderen Raum gebe, seine Gedanken und Gefühle zu äußern – aber dabei bei mir selbst bleibe und mich gesund abgrenze (ich habe nicht immer die Kraft und Geduld dazu)
    – Die Wahrnehmung des anderen stehen lassen – jedem die eigene Wahrheit
    – Indem ich wirklich verstehen möchte, was im anderen vorgeht und was ihn bewegt – positiv als auch negativ
    – Gewisse Fragen stellen, um den anderen besser zu verstehen und ihm evtl. den ein oder anderen Impuls zu geben

    Was bemerkt ihr am anderen, wenn dieser sich selbst sein darf?
    – Authentizität des Gesagten
    – Leuchtende Augen
    – Gespräch wird tiefgründiger und offener

    http://mymonk.de/wie-man-erleuchtung-durch-zuhoeren-finden-kann-8-regeln/

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