Archiv des Autors: Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker)

Hochsensible Männer – das Buch

Hallo zusammen,
gerade eben habe ich eine Buch-Neuerscheinung von Tom Falkenstein entdeckt.

Es ist ein Buch (nicht nur) für und über hochsensible Männer. Hinter diesem Link verbirgt sich eine Zusammenfassung, eine Lesevorschau als auch Stimmen von Fachexperten zum Buch.

In aller Kürze:
– der Autor ist seit vielen Jahren psychologischer Psychotherapeut und hat Erfahrung im Umgang mit hochsensiblen Klienten
– der Autor steht seit Jahren in engem Kontakt mit Elaine Aron persönlich
– der Autor ist Deutscher, hat aber in England studiert/praktiziert und arbeitet jetzt in Berlin; so konnte er wohl auch gute Kontakte zu Fachexperten in England knüpfen, wie z.B. Michael Pluess
– schönes Interview mit Elaine Aron am Ende – sehr tiefgründig und erhellend!
– der direkte Schreibstil ist für mich persönlich sehr angenehm zu lesen
– das Einzige, was mich an diesem Buch und allgemein stört ist, dass man Hochsensibilität und Sensibilität manchmal gleichsetzt.

Klare Kaufempfehlung!

Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch
Julia

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Ich stelle vor: Der Schutzgarten über Hochsensible im Wettbewerbs-Milieu…

…oder: warum Hochsensible dazu tendieren, lieber sich und andere zu erkennen als sich dem Gewinner-Gen hinzugeben. Danke, liebe Manja!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch
Julia

Anmerkung: Die Wörter Gewinner-Gen und Challenge-Gen sind unwissenschaftliche Wortschöpfungen und dienen nur der Erklärung, es geht um verschiedene Wahrnehmung von Spiel und Herausforderung. Der hochsensitive Mensch wird gerade erst erforscht. Ein wenig geforscht habe ich auch für diesen Beitrag, in dem ich mehrere Hochsensible zum Thema befragt habe. Ich danke Euch, für Eure Antworten und […]

über Über Gewinner – und das Challenge-Gen, wo HSPler anders-sensibel sind und warum. — Der Schutzgarten

Mein eigenes Vorbild

„…dass ich nur selbst mein Vorbild sein kann.“

Danke, Carolin!

tiefenseele

Mein eigenes Vorbild

Die Menschen, die das Gespür dafür haben
die brauch ich gar nicht zweimal fragen.
Ob sie den Unmut und die Eile spüren,
und offen sind für viele Türen.

Erdenengel, die die Feinfühligkeit leben
ist ein wahrer Schatz gegeben.
Sie spüren oft schon sehr sehr schnell
was sich dunkel anfühlt und was hell.

Sie können ohne Worte erfühlen
und sich innerlich mit Emotionen zerwühlen.
Die Kraft, die hier dahintersteckt
gehört erkannt und aufgeweckt.

Denn oft sagt man zu solchen Seelen
hör auf damit dich so zu quälen.
Anstatt diesen wunderbaren Menschen so zu sehen
wie er ist, fühlt und mit ihm gehen.

Sie können uns sehr vieles sagen
was andre nur vermuten und nicht wagen.
Denn auch wenn diese sensiblen Wesen
sich zurückziehen, um sich selbst zu lesen.

So haben sie die Intuion ausgeprägt
was mancher von uns überhaupt nicht lebt.
Sie können gar nicht anders als darauf…

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Meine 1. Buchrezension…

…in Spektrum der Wissenschaft „Gehirn und Geist“ ist ab dieser Woche in der neuesten Print-Ausgabe zu lesen 🙂 🙂 🙂

Letztes Jahr vor Weihnachten wurde ich von der Redaktion gefragt, ob ich nicht das Buch der dänischen Psychotherapeutin Ilse Sand über Hochsensibilität rezensieren möchte – und ich muss sagen: Es war mir ein sehr großes Vergnügen!

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen – und weiter unten nun die vollständige Rezension, wie sie auch auf den Seiten von „Gehirn und Geist“ zu finden ist.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht euch
Julia

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Die Kraft des Fühlens – Hochsensibilität erkennen und positiv gestalten, Ilse Sand

Leseprobe, aus: www.chbeck.de

Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das schätzungsweise jeden fünften bis siebten Menschen betrifft. Untersuchungen zufolge ist das Nervensystem von Hochsensiblen besonders empfänglich für äußere und innere Reize. Es verarbeitet diese tiefer, so dass sich die Betroffenen schneller reizüberflutet fühlen, emotional heftiger reagieren und die Welt intensiver erleben. Die Charaktereigenschaft kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein, was es schwer macht, sie bei sich oder anderen zu erkennen oder allgemein gültige Tipps für den Umgang damit zu geben.

Autorin Ilse Sand ist Psychotherapeutin und selbst hochsensibel. Ihr Buch richtet sich vor allem an Betroffene, die ihre „Wahrnehmungsbegabung“ positiv nutzen möchten, sowie an Angehörige, Arbeitgeber und Fachexperten. Sand lädt die Leser dazu ein, die Charaktereigenschaft anzunehmen und wertzuschätzen. Dabei scheut sie sich nicht, von eigenen Erlebnissen zu berichten, etwa: „Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, in meinem Kopf keine weiteren Informationen mehr aufnehmen zu können, wenn ich zu vielen Reizen ausgesetzt bin.“
Viele Hochsensible schämten sich für ihren Wesenszug, schreibt Sand. Es sei wichtig, sich davon zu befreien. Schuldgefühle beeinträchtigten das Leben vieler feinfühliger Zeitgenossen: „Es würde Ihnen sicherlich guttun, sich nicht ständig zu entschuldigen und stattdessen das schlechte Gewissen auszuhalten. Das ist nämlich der Preis, den Sie manchmal bezahlen müssen, um sich selbst treu zu bleiben.“ Auch den Umgang mit Wut hält die Autorin für entscheidend, da dieses Gefühl tiefer liegende Emotionen verdecke, etwa Trauer.

Hinderlich für ein gesundes Selbstwertgefühl seien oft unbewusste Lebensregeln, die man wie ein Korsett mit sich herumtrage. Etwa die Ansicht, es allen recht machen zu müssen, so dass eigene Bedürfnisse nicht wahrgenommen und erfüllt werden. „Bereits allein dadurch, dass Sie sich mit Ihren Lebensregeln kritisch beschäftigen und auseinandersetzen, wird ein positiver Prozess in Gang gesetzt“, glaubt die Psychotherapeutin. Außerdem gibt sie konkrete Tipps, wie man ein Leben mit Hochsensibilität effektiv gestalten kann. Zum Beispiel könnten Betroffene lernen, Gespräche so zu steuern, dass sie aus ihnen Kraft schöpften, anstatt „im Wortschwall des Gegenübers zu ertrinken“. Dafür müssten sie erkennen, auf welcher Gesprächsebene sie sich gerade bewegten, und aktiv Einfluss auf die Tiefgründigkeit der Konversation nehmen. Sand präsentiert auch eine Sammlung Energie bringender Aktivitäten, aus der jeder Leser eine für sich passende heraussuchen kann. Zudem ist es möglich, sich in einem eigens entwickelten Hochsensibilitätstest zu prüfen.

Erfahrungsberichte von Klienten lockern das Buch auf. Es ist Sand ein Anliegen, psychische Leiden unter Einbeziehung von Hochsensibilität neu zu betrachten. Sie glaubt, eine psychotherapeutische Standardbehandlung könne bei Patienten mit diesem Persönlichkeitsmerkmal zu einer Verschlechterung des Zustands führen.

Der Markt wird zwar geradezu überschwemmt mit Literatur zu diesem Thema. Ilse Sand setzt mit ihrem Erstlingswerk – in Dänemark und Schweden bereits ein Bestseller – dennoch Maßstäbe. Denn ihr glückt das Kunststück, Hochsensibilität in ihrem Kern zu erfassen und hochsensiblen Lesern eine wohlüberlegte Anleitung zum Umgang mit sich selbst an die Hand zu geben.

Hiding emotions in front of Highly-Sensitive Children (HSCs)…

…can be destructive… Not only interesting for adults with children:

https://happysensitivekids.wordpress.com/2017/03/07/how-emotionally-honest-should-you-be-with-a-highly-sensitive-child/

Blutspende die Dritte :-)

Juhu – soeben habe ich meine 3. Blutspende erfolgreich hinter mich gebracht und liege jetzt ganz entspannt auf meiner Couch und gönne meinem Körper etwas Ruhe.

Ich bin immer noch stolz wie Oskar, da ich normalerweise überhaupt kein Blut sehen kann und mich der Gedanke an das gepiekst werden nicht gerade in Vorfreude versetzt.

Heute hatte ich mal wieder eine ganz liebe Ärztin, die mich durchgecheckt hat (das ist ja bei vielen Hochsensiblen besonders wichtig). Bei der Blutspende selbst wurde mir ein wenig flau – und dass sich da kein Rückkopplungseffekt einstellt, habe ich sofort angefangen, die neben mir sitzende Helferin in ein Gespräch zu verwickeln. Damit ging es meinem Kreislauf und Nervensystem auch wieder gut 😊 Manchmal muss man die Betüdelung dann einfach einfordern 😉

Und was ich jetzt auch nachgelesen habe ist, dass der Eisenaufbau im Blut effizienter erfolgen kann, wenn noch Vitamin C zugeführt wird. Also steht jetzt ein Glas Orangensaft neben mir, welches ich mit Genuss, während ich hier schreibe, genieße.

Und für mich ist es immer ganz wichtig zu wissen, für wen ich das eigentlich mache. Es sind nicht nur die Unfall-/OP- und Chemopatienten, die mein Blut bekommen.

Auch Menschen mit seltenen Bluterkrankungen sind auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen. Miriam zum Beispiel muss alle 3 Wochen lang 1 Tag über Nacht ins Krankenhaus:

Und hier noch der Link zu meinem Erstspender-Bericht:

https://hochsensibel1753.wordpress.com/2015/08/01/eine-hochsensible-kuert-sich-zur-stillen-heldin-denn/

Mein Dank geht an das herzliche Team des DRK Kronau – ich komme sehr gerne zu euch, weil man sich bei euch einfach gut aufgehoben fühlt. Weiter so!

Euch allen wünsche ich noch einen schönen Abend und einen guten Start ins wohlverdiente Wochenende!

Eure Julia

Reblog: Wertschätzung – ein Goldschatz

Könnt ihr von anderen Wertschätzung und Komplimente annehmen?
Könnt ihr euch selbst wertschätzen und euch selbst Mitgefühl entgegenbringen?

Insbesondere für Hochsensible kann dies eine unglaubliche Herausforderung sein – aber auch eine große Menge an positiver Energie bringen, die sich dabei freisetzt.

Los geht’s – Übung macht den Meister!

Ilse Sand, eine dänische Psychotherapeutin, hat übrigens ein ganz tolles Buch für Hochsensible auf deutsch übersetzen lassen – es ist meines Erachtens das Beste zum Thema bisher, da es den Kern ohne große Umschweife trifft.
Mit diesem Buch lernt man tatsächlich auch, sich selbst wertzuschätzen und sich selbst den Halt zu geben, den man so unbedingt benötigt.

Danke, Lyn, für deinen 1Satz (diese Doppeldeutigkeit wurde mir erst vor ein paar Tagen bewusst 😉 ).

Euch allen noch einen schönen Abend und sorgt gut für euch,
Julia

1satz

Ich glaube durchaus an die Gefühle anderer Menschen – was mich allerdings erschreckt ist, dass ich offenbar nicht verstehen kann, dass jemand mich wertschätzen könnte, das will nicht in meinen Kopf, es ist mir wirklich unvorstellbar.

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