Archiv der Kategorie: Kleine Dinge des Lebens

Bist du geimpft?

Ich möchte Licht ins Dunkel bringen.

Für viele Menschen stellt die Beantwortung bzw. Konfrontation mit dieser Frage kein Problem dar.

Doch es gibt dabei ein Problem. Es ist kein medizinisches im klassischen Sinne, wie etwa das einer Ansteckung oder Impfreaktion.

Ich meine damit, dass aufgrund dieser Frage – egal wer welche Entscheidung getroffen hat – Beziehungen und Kontakte gefährdet werden bzw. kaputtgehen können.

Ich behaupte, dass vielen Menschen nicht klar ist, dass diese Frage ein sehr gefährliches Potential in sich birgt – von dem wir jetzt noch gar nicht wissen, welche Ausmaße es haben wird.

Was ich sagen möchte:

Sei es, weil dem anderen die eigene Entscheidung in der Sache nicht passt oder weil man selbst zu etwas gezwungen wurde, um in der Gesellschaft weiterhin akzeptiert zu werden. Auch wenn man die eigene Würde überfahren hat.

Im Kern geht es nicht darum, ob jemand geimpft oder nicht geimpft ist. Im Kern geht es darum, was im Kontakt zwischen uns Menschen passiert und ob wir fähig sind, die eigenen Bewegungen wahrzunehmen und zu artikulieren als auch dem anderen zuzuhören.

Der Kern ist nicht die Antwort oder das Stellen der Frage dieses Blogbeitrags.

Die Essenz ist, dass wir ein Kontaktproblem haben und schon immer hatten.

Und um da nicht hinschauen zu müssen, brauchen wir Fragen. Fragen, die auch Machtpositionen repräsentieren. Und Beziehungen zerstören.

Macht zerstört authentischen Kontakt und Beziehung.

Offenheit und Zuhören erlaubt immer mehr, mich ehrlich mitzuteilen.

Egal wer welche Entscheidung getroffen hat.

Lasst uns auf den Kern schauen und nicht auf das Symptom.

Unsichtbares

Der Wolkenatlas.

Unter der Dusche kam mir endlich ein Gedanke zum Vorschein, warum David Mitchell seinen Roman genau so nannte. Ich hatte mir den Film dazu einige Male angeschaut, ich kann ihn wirklich nur empfehlen – einer der meist unterschätzten Filme unserer Zeit. Cloud Atlas.

Nun. Wolken kommen und gehen. Egal ob und welche Wolken gerade vorüberziehen, ob dunkel oder hell, gefährlich oder sanft und schäfchenhaft. Einer ist immer da: der Himmel. Er gibt den Raum zur Entfaltung und die Zeit zum Vorüberziehen. Raumzeit. Das, was wahrnimmt.

Und jetzt Gedanken an die Raumzeit Albert Einsteins und den Gegenraum und die soziale Plastik Joseph Beuys. Und das nur am Rande. Der Rand des Unsichtbaren. Und des noch Unhörbaren. Was ruft? Parsifal.

Viel Freude und Beharrlichkeit beim Entdecken! Mäh!

Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende, Julia

März-Gewinnspiel nur für Hebammen…

…und dann auch wieder nicht.

Motto: Wie gewonnen, so zerronnen.

Was soll das denn jetzt, werden sich manche fragen…

Ich möchte zur Verbreitung des Wissens und der Bedeutung über den Vagusnerv und der damit verbundenen Polyvagaltheorie beitragen. Kurz gesagt: wie kommt ein Mensch zu einer gesunden Selbstregulation und wird so zu seiner eigenen Medizin?

Deshalb möchte ich dieses Monatsprojekt ins Leben rufen.

Ich werde im Monat März 4 Gefühlswürfel an Hebammen verlosen, die diesen Würfel dann nutzbringend an eine Familie weiterverschenken, die gerade „Kunde“ bei ihr oder ihm ist 🙂 Die Hebamme sollte beim Verschenken das Gefühl haben, dass der Würfel dort in guten Händen ist.

https://shop.holz-kreativ.eu/webshop/gefühlswürfel

Für die Hebamme bedeutet das also in der Tat: wie gewonnen, so zerronnen.

Ich möchte mit dieser Aktion bewusst machen, dass die ersten 3 Jahre eines Kindes entscheidend dafür sind, wie gut sich der ventrale Vagus ausbildet. Je selbstregulierter die Eltern sind, desto besser wird auch die Entwicklung des Kindes unterstützt.

In der Praxis lässt sich das vom Prinzip ganz einfach mit dem Ehrlichen Mitteilen umsetzen. Dafür kann man dann auch den Gefühlswürfel nutzen, damit ganz klar ist, was zu kommunizieren ist. Man merkt sehr schnell, wie gut einem dieser Austausch tut. Ganz automatisch überträgt sich dann auch dieses Gefühl auf das Baby.

Liebe Hebammen!

Falls ihr an diesem Gewinnspiel teilnehmen möchtet, schickt mir bitte bis 31. März 2021 eine Postkarte mit folgenden Infos (bitte nicht mehr, ansonsten reicht der Platz auf der Karte nicht aus):

1) Nachweis, dass Ihr Hebamme seid – ein Link oder die Angabe eurer Wirkungsstätte genügen.

2) Drei kurze Sätze, warum und an wen ihr den Würfel verschenkt.

3) Eure! eigene Adresse, an die der Würfel verschickt werden soll, damit IHR die Übergabe machen könnt.

Und das wars auch schon.

Meine Adresse ist im Impressum zu finden.

Anfang April ziehe ich dann die 4 Gewinner und schreibe einen Aprilblog über den Verlauf meiner Aktion.

Ich bin sehr gespannt und die Freude ist groß :-)))

Wer diese meine Aktion nachmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Dafür gebe ich euch sogar die Erlaubnis, diesen ganzen Text hier zu kopieren.

Alles Liebe und uns allen einen schönen Frühling, Julia

Mein Weihnachtsgeschenk…

…an euch ist eine Wahrnehmungsübung von Irene Lyon.

Sie hilft mir, mein Nervensystem vor dem Einschlafen so in Sicherheit und Geborgenheit zu versetzen, dass ich bereits nach dem ersten Üben eine deutliche Verbesserung meiner Schlafqualität bemerke.

Hier der Link zur auditiven Übung.

Eine frohe und besinnliche Weihnacht euch allen!

Liebe Grüße, Julia

Der Schmetterling…

…der einen Orkan auslöst.

Meines Erachtens ist dieses Interview mit einer der bekanntesten Trauma-Expertinnen Deutschlands, Michaela Huber, eines der wichtigsten im aktuellen Chaos.

Meine Hoffnung ist, dass es – trotz der Notfallmodi überall auf der Welt – von vielen gehört wird.

2 Kontexte sind dabei wichtig:

– Beim Lesen des Wortes „Trauma“ hören schon ganz viele auf zu lesen, weil sie denken, sie wären nicht betroffen. Das Gegenteil ist der Fall! (Polyvagaltheorie und Entwicklungstrauma)

– Die Lösung?

https://shop.holz-kreativ.eu/webshop/gefühlswürfel

Mir bewusst machen, dass es seit meiner Kindheit etwas Unausgesprochenes, Tabuisiertes gibt, wovon ich überzeugt bin, wenn ich es denn mal im Kontakt anspreche, zu meinem „Ausschluss/Tod“ führt. Und dann mich ehrlich mitteilen in einem sicheren Kontakt. Eine neue Erfahrung, gegen die sich das eigene Nervensystem so sehr sträubt, weil das alte (langweilige) Kopfkino so mächtig erscheint. Auch die Welt scheint! im Außen so überaus komplex. Wie beschrieben ist die Lösung vom Prinzip her jedoch sehr einfach. Zu einfach und naheliegend, vielleicht.

Bitte teilen. Danke.

Liebe Grüße und eine frohe Weihnacht, Julia