Archiv der Kategorie: Kreative Ecke

Reis I

Letztens im Biergarten stellte ein Kollege die Frage, wie wir denn unseren Reis kochen würden. Ich rollte schon die Augen – ja wie wohl?!? Wasser aufkochen, rein, warten bis das Wasser verkocht ist – ferdisch!

Auf einmal sagte einer: „Er brät den Reis vorher kurz in Öl an.“

Ähm… Ok… Und das schmeckt?!? Ja, sogar sehr gut.

Am Ende stellte sich heraus, dass dieser „Trick“ aus dem Schwabenland kommt.

Mein Topf kocht.

Fortsetzung folgt…

Innere Bilder…

…können schaden als auch hilfreich sein.

Ist das eigene innere Bild/Vorstellung aufgrund einer (evtl. unangenehmen) Erfahrung/Prägung der Vergangenheit entstanden? Eine Vorstellung davon, wie das Leben auszusehen hat?

Oder ist dessen Quelle die eigene Kreativität und Inspiration?

Der Körper weist den Weg. Wird es eng und unangenehm, so lohnt es sich, ein neues Bild zu „malen“. Fühlt es sich hingegen weit und weich an, so gehe man den Weg geradeaus weiter…

…vorbei an schönen Blümchen und lustigen MuhMuh‘s :-))) Letzteres ist übrigens der Name meiner Maske, da ich dieses Wort mittlerweile nicht mehr hören kann und das Tragen sehr nervig finde. Muh!

So! Und euch allen wünsche ich ein weiterhin schönes Wochenende!

Alles Liebe, Julia

Muh!

Herzensbildung

Ein Bild davon haben, wie ich aus dem Herzen heraus lebe.

Mein Herz sich immer weiter ausdehnen lassen, ihm Raum geben.

2 verschiedene Dinge.

Bild und Realität.

Anpassung und Individuation.

Stillstand und Entwicklung.

Degeneration und Wachstum.

Statik und Dynamik.

Fremdimpuls und Eigenimpuls.

Mir dessen bewusst zu sein, ist Herzensbildung.

Mensch!

Du darfst traurig sein.

Du darfst dich anvertrauen.

Du darfst dich öffnen – mit allem, was da ist.

Und du darfst Dinge zurückhalten.

So, wie es dir guttut.

Ich bin da. Für immer 🙂

Und du darfst so sein, wie du gerade bist.

Ich bin immer noch da.

Erobere die Welt auf deine Weise.

Zeig dich so, wie du wirklich bist. Das ermutigt andere, genau das gleiche zu tun.

Du darfst Gefühle zeigen. Das macht glücklich 🙂

Suche die Verbundenheit zu den Menschen.

Du darfst Dinge loslassen, die dir nicht gut tun. Sofort. Pronto.

Du darfst deine tiefsten Nöte mitteilen.

Schau genau hin. Auf den Kern.

Folge deinem eigenen Impuls.

Schaue auch nach den anderen und biete Hilfe an, wenn sie angebracht ist.

Lasse nach dir schauen und nehme Hilfe an, wenn du sie benötigst.

Dein Schmerz ist willkommen. Lass ihn da sein.
Deine Freude ist willkommen. Lass sie da sein.

Lass sein.

Herzenswunsch

Ihr Lieben! Ihr würdet mir einen Herzenswunsch erfüllen, wenn ihr euch die nächsten 1-2 Tage dafür (siehe Video) 10 Minuten Zeit nehmen könntet. Ein ganz lieber Mensch wird sich in aller Ewigkeit darüber freuen. Auch, wenn ihr Sabine nicht kennt. Vielleicht dann sogar umso mehr. Danke von Herzen!

Liebe Grüße, Julia

PS.: Sabine Dinkel hat unter anderem die Ratgeber „Hochsensibel durch den Tag“ oder „Krebs ist, wenn man trotzdem lacht“ geschrieben.

Karfreitag

Gerade lese ich im Buch „Der Fremde in uns“ von Arno Gruen folgende Zeilen:

„So begegnen wir in Peer Gynt der totalen Leere, einer Leere, die er, wie Hitler, mit großen Taten zu füllen glaubte. Am Ende möchte er allem entgehen, kann es aber nicht und trifft so auf den Tod, den Knopfgießer, der zu ihm sagt: ‚Du selbst warst du nie doch – …‘ Worauf Peer Gynt ihn fragt: ‚Was ist dieses <sein, der man ist>?‘ Der Knopfgießer: ‚Sei du selber, das meint: geh dir selbst an den Kragen.‘ …“

Diese Worte passen auf den heutigen Tag wie die Faust aufs Auge, oder eben wie Jesus ans Kreuz.

Karfreitag erinnert mich daran, dass es von großem Wert ist, meinem eigenen Schmerz zu begegnen. Erst recht in Momenten, in denen es im Außen recht chaotisch zugehen mag…

Ich erinnere mich an eine Bibelstelle, die für mich immer mehr Sinn zu machen scheint (obwohl ich bibeltechnisch überhaupt nicht versiert bin – ich habe allerdings seit einiger Zeit eine wunderschöne Bibel zuhause liegen – vor allem wegen der darin enthaltenen Chagall-Bilder ;-))) – Stichwort: Hochsensibilität und das Denken in Bildern):

„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ – das hört sich nach einer 180-Grad-Wendung an. Von einem „von Außen nach Innen leben“ zu einem „von Innen nach Außen“. Und genau das kann mit großem Schmerz verbunden sein. Trennungsschmerz, weil ich Gewohntes loslasse oder der Schmerz darüber, wo ich erkenne, dass eine Lüge früher mal Wahrheit war.

Die 180-Grad-Wende eines großen Schiffes auf offener See kostet viel Kraft – aber sie richtet den Fokus wieder zurück auf den inneren Kompass. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, ein Bewusstsein darüber zu bekommen, was die Situationen im Außen mit einem selbst machen. Wahrnehmen, wie sich die menschlichen Begegnungen ändern und wie sie uns selbst verändern. Wieder lernen, zu empfinden. Was fühle ich wirklich?

In diesem Sinne: Einen schönen Karfreitag uns allen!

Liebe Grüße, Julia

PS.: Warum heißt es eigentlich Eva-ngelium und nicht Adam-elium?

PPS.: Das für mich Schönste am Wort ‚Schmerz‘? Es enthält ein anderes Wort. Nämlich das… 😉

Eine Sch[a/u]tzkiste nicht nur für Hochsensible :-)

Viel Freude beim Lesen, Schauen und Erfahren…

Immer das große Bild im Blick behalten. Weit werden. Danke Elaine Aron 🙂

Für wenige Tage gibt es die beiden HSP-Filme für jeweils einen Mindestbeitrag von 0,99 $… Eine ganz wunderbare Doku und ein liebevoll gemachter Film. Seelenbalsam.

Und Wald. Den gibt’s immer 🙂 Und die eigene Kreativität sowieso…

Einen schönen Frühlingsanfang wünsche ich euch!

Alles Liebe, Julia 🌸

Ganz

Die einen erklimmen hohe Berge im Außen. Die anderen in ihrem Innern.

Die einen stehen mit dem linken Fuß auf. Die anderen mit ihrem rechten.

Heute Morgen beim Aufstehen wurde mir bewusst: Ich stehe mit beiden Beinen auf.

Ganz.