Archiv der Kategorie: Praktische Tipps für Hochsensible

Der Mai macht alles neu…

…und so auch mein Körpergefühl – oder: Über Psoas und Pectoralis im polyvagalen Raum… (nein, jetzt nicht gleich aufhören zu lesen 😉 )

Es ist für mich zwar ungewöhnlich, direkt im Anschluss einer neuen Erfahrung und neuer Erkenntnis einen Blogbeitrag zu schreiben, aber ich mache das jetzt einfach und schreibe ins Blaue 😉

Nach meiner heutigen Maiwanderung habe ich mich mit Keksen und Kaffee auf meine Couch gepflanzt und habe etwas im Internet gesurft. Ich hatte den ganzen Tag schon so ein komisch fahriges, unruhiges aber auch zugleich starres Gefühl – das ging auch beim Wandern nicht so richtig weg.

Und gerade vor 10 Minuten hat sich in meinem Körper irgendein Muskel gelöst, entspannt – irgendetwas hat da losgelassen. Jetzt habe ich mal genauer geschaut – es muss sich hierbei um den Pectoralis handeln (Brustmuskel) – ob es jetzt der major oder minor war, muss ich am Freitag meine Expertin fragen. Seit ein paar Wochen lerne ich die Alexander-Technik und komme dadurch immer mehr zu einem bewussteren Körpergefühl und der „richtigen“ Nutzung meiner Wirbelsäule und was sonst noch so dazugehört.

Das Wichtigste, was ich hierbei gelernt habe ist, dass ich bisher überhaupt nicht bemerkte, dass mein Psoas-Muskel in vielen Haltungen verkrampft ist (auch wenn ich vermeintlich entspannt liege, sitze oder stehe). Das Gefühl, diesen Psoas-Muskel „einfach“ freizumachen und ihn loszulassen ist ein unglaublich erleichterndes Gefühl – ich habe den Eindruck, dass dadurch im Körper (und auch im Geist 😉 ) viel mehr Raum entsteht. Im Übrigen wird der Psoas auch Seelen-Muskel genannt – aber das nur am Rande 😉 …

So – zurück zu diesem Pectoralis-Muskel. Genau das gleiche, raumgebende Gefühl hatte ich gerade mit diesem Muskel im Brustbereich. Es fühlt sich unglaublich erleichternd und frei an – meine Atmung klappt viel besser und ich merke, dass der komplette Brustbereich sich entspannt hat (ein nach unten versinken).

Jetzt war mein Gedanke: Was hat dieser Pectoralis-Muskel mit dem Psoas-Muskel gemeinsam? Oder was verbindet die beiden?

In diesem Dokument wird tatsächlich ein Zusammenhang dieser beiden Muskeln beschrieben – ab Seite 16. Ich finde das hochspannend. Insbesondere auch im Zusammenhang mit der Polyvagaltheorie von Stephen Porges und dem Sicherheitsempfinden des Nervensystems. Meine These: Fühlt sich das Nervensystem nicht sicher, so ziehen sich Psoas und Pectoralis zusammen – ein automatischer Schutzmechanismus, wenn man einmal gelernt hat, dass Körperstarre ganz gut ist, um aus bedrohlichen Situationen zu „fliehen“ (hat wahrscheinlich einen ähnlichen Effekt, wie wenn sich ein Kind die Hand vor die Augen hält und sagt „ich bin jetzt nicht mehr da“ 😉 ).

Das Gute an diesen Zusammenhängen? Wenn ich ein gutes Körpergefühl entwickle – insbesondere für diese beiden Muskeln – kann ich zumindest ansatzweise herausfinden, wo mein Nervensystem gerade steht und wie ich mich wieder aus dieser erstarrten Haltung herausentspannen kann.

Klingt gut! 🙂

Euch wünsche ich noch eine schöne Restwoche und viele liebe Grüße,
Julia

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Ostern – oder: auf der Suche nach sICHerheit

Über die Osterfeiertage habe ich in einem ganz besonderen Buch geblättert.

Elli und der unsichtbare Schnabel.

Simone Dräger, die Autorin, schreibt hier über ein Phänomen, welches – genauso wie Hochsensibilität auch – unsichtbar ist – sie schreibt über ihr bisheriges Leben und über eine Art unsichtbaren Teppich, der sie jeden Tag begleitet. Simone ist in vielen Situationen ihres Alltags in sich selbst gefangen und reagiert mit Nichts – also mit Sprachlosigkeit, einer hohen Erregung ihres Nervensystems und einer seelischen Starre. Sie bringt Licht und Klarheit in den Nebel des Mutismus.

Warum ich das hier schreibe? Nun, Simone schreibt nicht nur eine Geschichte über die Ente Elli – sie schreibt im 2. Teil ihres Buches auch darüber, was Mutismus genau ist und was das mit dem Zustand ihres Nervensystems zu tun hat – es ist eine Suche nach Sicherheit.

Was ich an Simones Beschreibung faszinierend finde? Sie trägt die Arbeiten sämtlicher Fachexperten und Wissenschaftler zusammen, die mich gerade selbst interessieren. Ich war wirklich baff! Aber mit Mutismus habe ich gar nichts zu tun. Nun ja, ganz früher vielleicht. Aber jetzt beschäftige ich mich mit einem ganz anderen Thema, in welchem es auch um die Suche nach Sicherheit geht.

Stephen Porges hat eine neue Theorie entwickelt um zu erklären, wie unser Nervensystem auf (Lebens-) Bedrohung von außen reagiert und wie man wieder in die Lage kommt, sich sicher zu fühlen. (Polyvagaltheorie)

Er beschreibt ganz genau, dass der gleiche Mensch in der gleichen Umgebung ganz unterschiedliche Reaktionsweisen zeigen kann, wenn sein Nervensystem sich in einem anderen Zustand befindet (Neurozeption).

Was hat das Ganze nun mit Hochsensibilität zu tun? Nun – läuft das Nervensystem auf Hochtouren und wählt es als Exit-Strategie den Freeze, also eine Starre, dann könnte ein Hochsensibler auf die Idee kommen, das wäre ja „nur“ eine Reizüberflutung. Dabei wären ganz andere Maßnahmen erforderlich. Genau bei dieser Unterscheidung sollten Hochsensible genau Bescheid wissen, wann sich ihr Körper in der Reizüberflutung befindet und wann evtl. in einem Notzustand ihres Nervensystems (oder beides).

Im einen Falle ist Reizabschottung hilfreich, im anderen Falle hilft die Stimulation des sogenannten ventralen Vagusnervs (z.B. Kontakt zu lieben Menschen, den eigenen Körper spüren, langes langsames Ausatmen, …).

Ich habe schon viel zu viel geschrieben. Warum? Weil die Suche nach Sicherheit des Nervensystems so viele verschiedene Ausprägungen haben kann wie es Sandkörner auf dem Mars gibt. Deshalb im Anschluss meiner Worte noch eine Liste von Themen, die mit Unsicherheit im Nervensystem einhergehen können. Viel Spaß beim Stöbern und beim Finden eines jeden persönlichen Ostereis 🙂 (Ei, nicht Eis, sonst hieße es Ostereises – hihi…)

Frohe Ostern uns allen!

Liebe Grüße, Julia

 

PS.: Einem Wort habe ich übrigens in meinem Text oben keinen Raum geschenkt – aus dem Grund, weil es sehr oft missverstanden wird. Dem „Raum“ schenke ich jetzt allerdings 2 Buchstaben. Ein „T“ vorne und ein „A“ hinten.

Nein, es sind nicht immer einmalige Ereignisse, die dieses auslösen, wie z.B. Krieg, Gewalt usw. Es können auch (vor-) geburtliche Ereignisse oder Ereignisse in den ersten 3 Jahren in der Entwicklung eines Kindes sein, die die Sicherheit desselben gefährden, ohne dass es den Eltern selbst bewusst ist (weil z.B. ein Elternteil selbst traumatisiert sein könnte) – Entwicklungstrauma genannt.

HSP (Elaine Aron, Ilse Sand, Tom Falkenstein)

Hochbegabung

Mutismus

Arno Gruen (alle Bücher)

Bindungsstörungen (Schutzgarten, Buch: Liebe & Bindungsangst)

Angst, Panikattacken, Prüfungsangst

Jonice Webb, CEN (Running on Empty)

Gopal Norbert Klein (Lokale Gruppen)

Buch: Entwicklungstrauma heilen (Heller, LaPierre)

Epigenetik, Kriegskinder

Wie weiter? Ganz einfach: Gute Selbstfürsorge, Kontakt zu anderen Menschen (sich selbst mitteilen, SEIN) und neue Erfahrungen (alte Erfahrungen überschreiben, TUN).

Körpertherapie (reine Gesprächstherapie kommt nicht an die tiefen Schichten des Nervensystems ran!), Sport, Musik, Natur, GfK, EFT, Alexander-Technik, Kreativität, das Eigene nach Außen bringen, Singen, Kontakt mit lieben Menschen, für mich selbst da sein und da bleiben, gute Selbstfürsorge, Selbstmitgefühl (Kristin Neff), Schreiben (Stephan Konrad Niederwieser), sich mitteilen in lokalen Gruppen

Auf Schatzsuche III (am Tag danach)

Mein Kopf fühlt sich verklebt an. Die Gedanken sind zäh. Das Denken funktioniert nur noch sehr langsam.

Ein Tag nach der Massenveranstaltung schreibe ich mir im Büro kurze Stichwörter auf gelbe Post-its, damit ich diese Gedanken und diesen Zustand ja nicht vergesse und Euch darüber berichten kann 😉

Ich weiß, dieser Zustand endet bald – zum Glück weiß ich das!!! (ansonsten könnte sich eine negative Gedankenspirale einstellen gepaart mit Angst, die wiederum einen inneren Reiz darstellt – aber nicht mit mir 😉 ) Ich genehmige mir nun Langsamkeit – andere Menschen merken das nicht. Nur ich – JEDE Bewegung wird langsam und bewusst ausgeführt – und auch das Denken. Wenn ich richtigen Muskelkater nach einem Marathon habe, dann kann ich am Tag danach auch noch nicht wirklich flüssig gehen oder Treppen steigen.

Diese Massenveranstaltung wirkt ähnlich wie eine längere Trainingseinheit beim Laufen. Am Tag danach fühlt sich alles etwas träger und schwerer an und man benötigt eine Sportpause.

Nun leite ich meine These für das Thema Hochsensibilität ab: Die Massenveranstaltung bedeutet einen enorme Reizflut für das Nervensystem eines Hochsensiblen. Einen Tag später spürt der Hochsensible einen Muskelkater im Nervensystem. Dieser Muskelkater setzt einige Zeit nach einer Phase ein, die von größerer und langer Reizflut geprägt war.

Ich nenne ihn den Muskelkater des Nervensystems.

Michael Jack, Vorsitzender des Informations- und Forschungsverbunds Hochsensibilität (IFHS), nennt ihn in einem aktuellen Zeitungsbericht den Nervenkater. Miau! 😉

Es dauert ein paar Stunden, bis sich wieder ein Gefühl der Balance einstellt. Bei mir fühlt es sich sehr angenehm und wie ein Prickeln im Kopf an. Erleichterung macht sich breit 🙂

Einen guten Start in die neue Woche wünscht Euch
Julia

Auf Schatzsuche II (direkt danach)

Hallo zusammen,

zuallererst möchte ich den lieben Menschen danken, die mir in meinem letzten Beitrag so viel mentale Unterstützung ausgesprochen und über ihre eigenen Erlebnisse berichtet haben. Ich danke euch von Herzen! Das zeigt mir, dass wir zum einen nicht alleine sind und zum anderen es unterschiedlichste Strategien gibt, um selbst an Massenveranstaltungen teilzunehmen und diese wirksam – für uns selbst und für die anderen – gestalten können.

Meine Ohren säuseln immer noch 😉 Ich war in einer riesengroßen Halle und mir war zwischendurch gar nicht bewusst, dass es doch tatsächlich etwas lauter war… Auf jeden Fall hat mein Gehörgang gerade etwas zu verarbeiten – mit dem hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Eins muss ich jetzt gleich loswerden: Meine Schatzkiste ist übervoll :-))) Es fing schon morgens am Bahngleis an, als ich auf meinen Cousin traf, den ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Von einem Gespräch purzelte ich sozusagen ins nächste und es war überaus angenehm. Dadurch, dass ich mich auf meine Unterhaltung konzentrierte, blendete ich die Umgebung wohl aus – ich war gefühlt heute sehr oft im Flow.

Ich hatte allerdings schon Momente, wo ich lähmende Passivität herannahen sah – als ich das spürte, versuchte ich, genau in dem Moment den Schatz zu finden. Welchen auch immer. Ich versuchte, den Bezug zwischen mir und der Umwelt wiederherzustellen, in dem ich mich entweder vollständig auf mich konzentrierte und einen Bedürfnis-Check machte oder in dem ich mich mit einem Kollegen unterhielt, der neben mir saß – wenn auch nur kurz.

Es ist das Gefühl, Dinge nicht über mich geschehen zu lassen, sondern wirksam zu sein. Auch, wenn diese Wirksamkeit von Außen nicht zu sehen sein mag – auch das Konzentrieren auf sich selbst ist eine Aktivität – und das Spüren des eigenen Inneren und der eigenen Bedürfnisse hält einen lebendig bzw. führt einen in die Lebendigkeit.

Meine Schätze heute waren:

  • Ich blieb die ganze Zeit bei mir – Achtsamkeit war mein ständiger Begleiter.
  • Lebendige, unterhaltsame und gehaltvolle Gespräche
  • Reizbekömmliche Strategien, um die großen Schlangen beim Essen, bei der Ankunft und den Pausen zu vermeiden
  • Das Essen genossen (war wirklich lecker – gutes Frühstück, am Mittag Pulled Chicken, warmer Schokokuchen und gesunde Pommes 😉 ) –> obwohl sehr viele Leute außenrum waren, sind auch ständig vorbeigelaufen
  • Die Erkenntnis, dass es sich lohnt, etwas langsamer und bewusster als sonst zu bewegen und zu sprechen – das merkt niemand 😉
  • Die frische Luft in der Pause – erstmal raus und Füße vertreten
  • Die Mimik von den Menschen, nachdem sie eine ungewöhnliche Frage von mir gestellt bekommen haben
  • Das Bewusstsein, dass ich durch meine Strategien eine für mich ungewohnte Selbstwirksamkeit spüre – das ist ein wirklich befreiendes und wohltuendes Gefühl!
  • Ich bin in der Lage, mir Zeit bei der Kommunikation zu lassen. Das macht ein Gespräch – zumindest für mich – lebendiger, da ich so wirksamer rede und zuhöre. Das muss ich unbedingt auch in Situationen ausprobieren, wo ich gefühlt unter Druck stehe. Genau da hilft die gefühlte Langsamkeit…
  • Viele Menschen getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Und mit fast jedem von ihnen habe ich mich ausgetauscht. Das war schön.
  • Mit Lockerheit durch den Tag. Es kam keine Hektik auf – ich habe mich von äußeren Umständen zu nichts drängen lassen – auch nicht in der Menschenmasse.
  • Ehrlich gesagt bin ich gerade etwas baff – warum ist mir das heute so gut gelungen?
  • Mit 3 lieben Kollegen die Heimfahrt in der S-Bahn angetreten. Ein ganz wunderbarer Ausklang…
  • Nicht bis zum Schluss der Veranstaltung geblieben. Etwas früher gegangen – länger zu bleiben, hätte mir nichts mehr genützt. Im Gegenteil.
  • Mir ist bewusst geworden, dass ich immer mehr meiner Selbstwahrnehmung vertraue und diese immer mehr achte. Balsam für die Seele 🙂
  • Größere Resilienz, wenn ich den Sinn meines Daseins auf der Veranstaltung spüre und Spaß daran habe.

Das war es auch schon mit dem Rückblick für heute.

Ich würde mich sehr freuen, noch mehr von euren Strategien zu erfahren, die ihr auf solchen Veranstaltungen im Gepäck habt 🙂

Einen schönen Abend euch,
Julia

Auf Schatzsuche I (davor)

Eine Massenveranstaltung erwartet mich morgen – und zwar den ganzen Tag. Viele Menschen um mich herum, viele Geräusche, viele Gespräche, viele Eindrücke und somit viele Dinge, die aufgenommen und verarbeitet werden wollen. Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive.

Als ich noch nichts von meiner Hochsensibilität wusste, tappte ich regelmäßig in die Reizüberflutungs-Falle. Jetzt weiß ich, dass meine Stimmung abrupt kippte ab dem Zeitpunkt, als ich keinerlei Informationen mehr aufnehmen konnte und ich im Nebel verschwand. Ich verstand das früher nicht und verurteilte mich und mein „Unvermögen“ inmitten der Überstimulation.

Als ich von meiner Hochsensibilität erfuhr, lernte ich, mich selbst zu verstehen und mit gewissen Strategien durch herausfordernde Situationen zu gehen.

Und genau das werde ich auch morgen tun. Regelmäßige Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit und Bedürfnis-Check gehören mittlerweile zu meinem Repertoire. Noch alles gut bei mir? Fehlt mir etwas? Trinken, Essen, reizarme Pause? Ich muss auch nicht alles aufsaugen und abscannen, was mir über den Weg läuft – hin zum Open Focus und entspannten Schauen. Bei mir bleiben. Es ist auch mal schön, von Menschen gefunden und angesprochen zu werden – ohne alles mit gespanntem Blick zu beobachten und ja nichts auszulassen. Soweit zum Bedürfnis-Check.

Doch morgen möchte ich einen Schritt weitergehen. Ich möchte nicht nur die strategischen Punkte angehen, um eine Reizüberflutung zu vermeiden. Ich möchte die Veranstaltung so wirksam wie möglich für mich werden lassen. Das ist so wie ein kleines bisschen nach den Sternen zu greifen. Zumindest ein bisschen 😉

Ich gehe auf Schatzsuche – und zwar nach den Menschen, Momenten und Inhalten, die mich wirklich interessieren und mich lebendig sein lassen. Treten Situationen auf, die mir nicht gut tun – verlasse ich diese oder schwenke diplomatisch den Themenfokus – denn ich muss nicht immer alles aushalten. Aktiv statt passiv.

Also – drückt mir die Daumen – ich bin gespannt, wie ich meinen Tag morgen gestalten werde und welche Eindrücke mich besonders inspirieren.

Bericht folgt…

Schlaft schön,
Julia

Hochsensible Männer – das Buch

Hallo zusammen,
gerade eben habe ich eine Buch-Neuerscheinung von Tom Falkenstein entdeckt.

Es ist ein Buch (nicht nur) für und über hochsensible Männer. Hinter diesem Link verbirgt sich eine Zusammenfassung, eine Lesevorschau als auch Stimmen von Fachexperten zum Buch.

In aller Kürze:
– der Autor ist seit vielen Jahren psychologischer Psychotherapeut und hat Erfahrung im Umgang mit hochsensiblen Klienten
– der Autor steht seit Jahren in engem Kontakt mit Elaine Aron persönlich
– der Autor ist Deutscher, hat aber in England studiert/praktiziert und arbeitet jetzt in Berlin; so konnte er wohl auch gute Kontakte zu Fachexperten in England knüpfen, wie z.B. Michael Pluess
– schönes Interview mit Elaine Aron am Ende – sehr tiefgründig und erhellend!
– der direkte Schreibstil ist für mich persönlich sehr angenehm zu lesen
– das Einzige, was mich an diesem Buch und allgemein stört ist, dass man Hochsensibilität und Sensibilität manchmal gleichsetzt.

Klare Kaufempfehlung!

Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch
Julia