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Frühlingslauf

Was ein herrlicher Tag heute! Eigentlich wollte ich ja Rennradfahren gehen, habe mich aber dann doch spontan umentschieden und bin in meine Laufklamotten geschlüpft.

Die Sonne, frische Luft und der Frühling tun der hochsensiblen Seele unglaublich gut – außerdem baue ich noch ganz beiläufig das Cortisol in meinem Körper ab. Der Lauf hat mir unglaublich gut getan und ein paar schöne Bilder habe ich auch gemacht. Mit einem/zwei Klick(s) aufs Bild könnt ihr euch die Details anschauen.

Ranunkel, Ranunkel, lass dein Haar herunter – oder so ähnlich 😉 Dem Prinzen (als Frosch verkleidet) gefällt es 😉

Eine Hummel vergnügt sich an den Traubenhyazinthen. Diese gehören übrigens zur Familie der Spargelgewächse, interessant 🙂

Die gelbe Blume dürfte zum Scharbockskraut gehören.

Ein wundervoller Baum in seiner ganzen Blütenpracht – zauberhaft!

Darüber freuen sich auch die fleißigen Bienchen, die sich allerdings am Weißdorn vergnügen.

Meine Laufstrecke ist sehr abwechslungsreich…

…und überall blüht und sprüht die Natur.

Die Weinberge sind ordentlich hergerichtet…

…was den persischen Ehrenpreis (Wegerichgewächs) am Wegesrand sehr erfreut 🙂 Dieser mag nährstoffreiche Böden, gerne an etwas wärmeren Standorten und ist ein Lehmzeiger. Dieses Pflänzlein stammt übrigens aus dem Kaukasus.

Das Wiesenschaumkraut (auch Weinblume genannt) strahlt nur vor sich her…

…und mein Weg führt in ein Naturschutzgebiet.

Hier warten schöne Wald-Veilchen auf mich…

…und interessante und weiche Waldböden.

Die Buschwindröschen strahlen nur so um die Wette – alle Pflanzenteile dieses Blümchens sind übrigens giftig!

Ich liebe diese Waldwege – schön weich, kurvig und idyllisch.

Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick auf meinen Hausberg, den Letzenberg. Heute ist es leider etwas diesig, normalerweise sieht man bis in die Pfalz – aber schön ist es trotzdem 🙂

Also was das für eine Pflanze ist, weiß ich leider nicht. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen…

Vorbei an einem wunderschön angelegten Gärtchen…

…geht es für diesen Segelflieger hoch hinaus.

Ich erfreue mich derweil an dieser wunderschön und violett schäumenden Wiese – dies ist der Grund, warum diese Pflanze als Wiesenschaumkraut bezeichnet wird. Herrlich!

Die Letzenbergkapelle lädt zum Verweilen ein – aber nicht für mich…

…ich nehme den nächsten Single-Trail…

…der nicht gerade der flachste ist.

Vorbei am violetten Lerchensporn… (korrigiert mich bitte, falls meine Pflanzenbestimmung falsch sein sollte)

…über einen wunderbaren Naturweg…

…wieder hin zu den Bienchen und ihrem Weißdorn.

Am Ende meines Laufs komme ich an schönen Vorgärten vorbei mit Tulpen und Hyazinthen…

…und blühenden Bäumchen.

Am Ende begrüßt mich der Maulwurf in der Kanone – er sagt, er wolle mal sehen, wie es in der roten Tulpenblüte ausschaut. Ich habe ihm für seine Aktion viel Glück gewünscht 😉

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Besser schlafen mit Tomate-Mozzarella…

…oder: wie ich mit kohlenhydratfreier Kost abends erholter in den nächsten Tag starte.

So – hier ist es nun also, mein heutiges Abendessen:

  
Tomaten-Mozzarella-Salat. Ganz einfach mit lecker Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz, Pfeffer & Basilikum – lecker 🙂

Ganz kurz erklärt warum ich das mache: Letzten Sonntag war ich abends mit Freunden Pizza essen. Nachts um 4 Uhr wache ich unsanft auf und mein gesamter Körper war einfach nur unangenehm warm – und vor allem mit etwas anderem beschäftigt als sich zu erholen. Die letzten Nächte waren ähnlich- ich musste was tun. Da fiel mir ein, dass ich vor 7 Jahren mit genau dieser Methode 10 Kilo abgenommen habe. Genau 3 mal essen am Tag, keine Zwischenmahlzeiten (so gut es geht) und abends auf Kohlenhydrate verzichten. Gedacht – getan.

Fazit: ich mache das jetzt seit 3 Tagen und was soll ich sagen? Ich schlafe durch, ich schlafe tief und ich fühle mich morgens prächtig – genial!

Ein anderer toller Nebeneffekt ist natürlich, dass man auch abnimmt. Wie praktisch… 😉

Diese Methode funktioniert anscheinend nur bei Menschen, die beim Essen von Kohlenhydraten mit einer besonders starken Insulin-Ausschüttung reagieren.

Und jetzt noch der Clou zum Thema Hochsensibilität: ich habe mir ein Büchlein über HS gekauft in dem über den Zusammenhang von Cortisol, Stress, Hunger und Kohlenhydraten eingegangen wird – zumindest ansatzweise. Ich habe SEHR lange überlegt, ob ich es mir kaufen soll – und habe es mir glücklicherweise dann doch zugelegt. Der Autor ist Dipl. Pflegewirt Alexander Weber und der Titel des wissenschaftlichen Aufsatzes lautet „Darf’s ein bisschen weniger sein? Hochsensible Patienten in der Pflege“ (ISBN 978-3656-57596-2, GRIN Verlag GmbH). Ein wunderbarer, gehaltvoller und kompakter Rundumschlag über das Thema Hochsensibilität – Daumen hoch. Ich würde tatsächlich sagen, dass dieses Buch für jede HSP und Interessierte lesenswert ist, auch wenn man nichts mit der Pflege-Thematik zu tun hat.

So – das wars auch schon für heute – ich muss jetzt ins Bett 🙂

Liebe Grüße,

Julia 

Wunderbarer Vortrag über Hochsensibilität

Hallo zusammen,

vor ca. einer halben Stunde bin ich auf einen ganz neuen, hochinteressanten und liebevollen Vortrag der Kinder-Yoga-Lehrerin Sabina Pilguj gestoßen. Diesen möchte ich unbedingt mit euch teilen. Warum? Weil er – vor allem den meisten Hochsensiblen unter uns – ein wunderbares Gefühl der Wärme, Herzlichkeit, Integrität und Wahrhaftigkeit gibt. Zumindest bei mir war das gerade so ein tolles Gefühl, was ich euch nicht vorenthalten möchte.

Viel Freude also beim Vortrag von Sabina Pilguj über Hochsensibilität – danke dafür!

Liebe Grüße und euch allen einen guten Start ins Wochenende,
Julia

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Eigene Notizen zum Vortrag:
– ich finde es sehr lustig, dass sich Frau Pilguj genauso über Rechtschreibfehler irritiert fühlt, wie ich es tue – manchmal springen mich Rechtschreibfehler regelrecht an – huiii… 🙂
– Schönes Wort: Seelenhygiene…
– Unterschied Hochsensibilität – Hochsensitivität
– Viele praktische Beispiele
– von der Stressspirale zur Angstspirale, geschwächtes Immunsystem zur Folge… (Cortisol)
– Bezug zu AD(H)S
– Bezug zu Burnout/Depression
– Speicherung der Gefühle, das Nichtverarbeiten der Gefühle kann sich in Muskelan-/verspannung auswirken!
– es gibt auch Michel-aus-Lönneberga-HSPs, ich glaube, ich kenn da mindestens einen 😉

Eigener Gedanke: Für mich persönlich ist Yoga oder die Achtsamkeitsübung zwischendurch auch mal ganz nett. Allerdings finde ich, dass sich Hochsensible, insbesondere High Sensation Seeker, auch Ausdauersport an der frischen Luft mit viel Natur für sich ausprobieren sollten, um langfristig Cortisol abzubauen. Yoga ist nicht jedermanns Welt… Ich muss mich auspowern – chackaaa 🙂