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Hochsensible Riesen – Giants

Hallo zusammen,

diese Woche habe ich ein wunderbares Video gefunden, was auf sehr kreative Art und Weise erklärt was es heißt, hochsensibel zu sein. Ist leider nur auf englisch verfügbar – aber gaaanz toll gemacht! Es ist wunderbar und sehr angenehm gesprochen – von daher versteht man sehr viel, auch wenn eure Englischkenntnisse nicht ganz so gut sein sollten. Die Bilder sind auch faszinierend.

Viel Spaß beim Anschauen: Numinous + Voluminous

Liebe Grüße und euch allen einen schönen Sonntag,
Julia

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Guckidaaa…

…ein sehr seltener Waldbewohner ist uns am letzten Wochenende beim Sporteln über den Weg gelaufen. Diesen möchte ich euch nicht vorenthalten – den Lucanus cervus. Ähm, gerade wollte ich nachschauen, was in Wikipedia unter Hirschkäfer zu finden ist – und da hatte ich den Begriff des Waldbewohners schon benutzt – hups…

Nun denn – hier noch einmal für alle Neugierigen: Lucanus ist der Waldbewohner und cervus ist der Hirsch.

Und jetzt natürlich meine Bilder – die ich aber eigentlich meinem Mitläufer zu verdanken habe, der noch mehr Scannertum in sich eint, als ich es schon tue 😉

Ganz am Schluss hat er tatsächlich noch den Abflug gemacht und es war wirklich einmalig, diesem kleinen Hubschrauber beim Fliegen zuzusehen und zuzuhören… Brummmmmm…

Viel Spaß nun beim Anschauen!

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Man kann sich das Tierchen übrigens noch näher anschauen, wenn man auf das Bild klickt. Das Zoomen funktioniert übrigens zweimal… Sehr interessant, sich den Hirschkäfer auch mal größer anzuschauen.

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Der Lucanus cervus nahm sich sehr viel Zeit für seine Flugvorbereitung…

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…und testete vorher ein paar Male seine Flügelchen aus…

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…bevor er dann am Ende tatsächlich abhob – ein sehr seltener Anblick, vor allem auch deshalb, weil diese Geschöpfe als stark gefährdet in der Roten Liste Deutschlands geführt werden. Wird mir erst jetzt so langsam bewusst, dass man so etwas nicht alle Tage sieht – und ich gebe zu, Smartphones haben ab und an doch ihren Wert 😉

So – und hier nun noch ein paar andere Landschaftsbilder von diesem herrlichen Tag…

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Wunderbar – eine Mohnblüte im Gerstenfeld. Und vor allem haben es mir auch die Wölkchen angetan – der Himmel muss nicht immer strahlend blau sein 😉

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Wunderschöne Natur…

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Und hier kommt noch die Abschlussfrage an alle Getreide-Interessierten: Wie heißt denn das haarige Ende von Gerste, Roggen oder Weizen? Hättet ihr es gewusst? Nachzuschauen bei der Grundschule Benshausen 🙂 Zumindest ich habe ein neues Wort dazugelernt…

Euch allen einen guten Start in den Tag,
Julia

Hört ihr auch schon die Raupen schmatzen? :-)

Letzter Sonntag. Es war Nachmittag. Der Tag war noch ganz schön aufgeheizt von der Sonne – aber es kühlte immer mehr ab.
Ich war mit einem Freund zum langen Lauf verabredet – 19km – schön!

Dann ein Waldstück – es geht berghoch. Alles wunderbar. Oben angekommen vernehme ich auf einmal Geräusche.

Hm – schmatzt es da tatsächlich? Ich fragte meinen Mitläufer, ob er denn auch ein Schmatzen wahrnehmen würde. Nö.

Boah – da schmatzt es immer noch links und rechts von mir. Das gibts ja nicht…

So – aus dem Wald draußen komme ich dann irgendwann auf die Idee, mal mein Sport-Shirt näher zu untersuchen.

Oh Schreck – sitzen da genüsslich 3 kleine Raupen auf meinem Shirt und suchen etwas Essbares.

Ich bin ja der Tierfreund schlechthin – aber Raupen gehen gar nicht!!!!!!! Überhaupt nicht!!!

Mich überkommt immer eine leise Panik – mein Mitläufer weiß das schon zum Glück und half mir, die Viecherlein lebendig irgendwo ins Gras zu befördern.

Gut gemacht – zerquetschte Raupen sind ja noch schrecklicher…

Weiterlaufen – und schmatzen tun die Raupen noch immer – nun ja, ich freue mich auf die nächsten 2-3 Wochen, da werden sie nämlich größer 😦 – und ich hoffentlich schneller 😉

Schmatzende Grüße,
Julia

PS.: Raupen schmatzen tatsächlich – man muss dazu allerdings schon sehr gute Ohren haben, vor allem wenn es noch Räupchen sind 🙂
PPS.: Schmatzen ist für viele Hochsensible ein unerträgliches Geräusch
PPPS.: Raupen-Schmatzen ist aber immer noch erträglicher als Menschen-Schmatzen – hihi…

Das Wundern über Wunderkerzen

Hallo zusammen,

ein schönes, neues Jahr wünsche ich euch – ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen und habt das neue Jahr schön begrüßt!

Gestern beim Feuerwerk anschauen hatte eine Bekannte von mir Wunderkerzen dabei. Hochsensible lassen sich ja leicht beeindrucken und faszinieren – so war das mit mir und der Wunderkerze 🙂

Nicht viele verstanden meine folgende Frage: Die Wunderkerze sprüht zwar Funken – aber relativ viele Funken beenden ihre Leuchtdauer mit einem mehr oder weniger schönen Stern. Deshalb ja auch Sternchenfeuer oder auch Sternwerfer genannt.

Warum ist das so? Viele sehen zwar die Funken, aber nicht die Sternchen am Ende der Funkenlaufbahn:

Wisst ihr, was ich meine? 🙂

Ganz einfache und logische Erklärung ist hier:

http://www.impulse.de/leben/oh-wunder

„Damit die Wunderkerze beim Abbrennen Funken sprüht, braucht es winzige Eisenkörner…. Durch die große Hitze fangen sie an zu glühen und werden durch Gase, die beim Brennen entstehen, vom Eisendraht weggeschleudert. Sternchen sind zu sehen, wenn mehrere glühende Körner zusammenkleben, durch die Hitze springen sie auseinander.

Ist doch ganz einfach, oder? Aber erklären konnte es mir nicht wirklich jemand 😉

Nachtrag: Das war wohl etwas zu einfach. In einem Forum habe ich folgende These gelesen, die wohl eher zutreffen könnte: „Das alles deckt sich mit der These des Zerplatzens der Funken durch die Oxidation des Kohlenstoffanteils im Eisen“

Und es geht sogar noch weiter – faszinierend 🙂

http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=22936

Und hier nun der letzte, (für mich nun) endgültige Link:

http://www.cosmiq.de/qa/show/592330/Warum-funkt-es-beim-flexen-in-form-von-Sternen/

„Eine Legierung ist ein Gemenge verschiedener Elemente, die jedoch keine chemische Verbindung eingehen. (Eisen-Kohlenstoff-Legierung)
Bearbeitet man einen Stahl (in verarbeitetem Eisen ist immer eine gewisse Menge Kohlenstoff enthalten) mit der Schleifscheibe, so werden kleine Partikel aus der Legierung gelöst, die aufgrund der Temperatur und der im Verhältnis zu ihrer Masse sehr großen Oberfläche mit dem Luftsauerstoff reagieren… verbrennen also.
Das Eisen oxidiert… gemeinhin als Rost bekannt. Eisen und Fe2O3 (stabiles Oxid von Eisen, Bestandteil von Rost) sind feste Stoffe.
Der Kohlenstoff oxidiert zu CO2. Kohlenstoff ist ein fester Stoff, Kohlendioxid ist ein Gas.
Bei der Reaktion von C+O2 zu CO2 erfolgt ein explosionsartiger Volumenzuwachs, der die in der näheren Umgebung befindlichen Partikel mitreißt und auseinanderschleudert.
Die verbrennenden Eisenfunken werden durch den Druck in verschiedene Richtungen geschleudert, was man als Sterne sieht.“

Eine weitere schöne Eigenschaft von Hochsensibilität: Wir wundern uns über Dinge, die viele schon so als gegeben hinnehmen… Wir sind und bleiben einfach Kleinkinder :-)))

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gutes, neues Jahr, bleibt gesund und bis bald,

Julia