Schlagwort-Archive: Feuerwerk

Silvester…

…ist DIE Gelegenheit, meine gelernten Methoden aus den HS-Coachings als auch meine bisherigen Erfahrungen anzuwenden, um den Abend genießen zu können und so gut ins neue Jahr zu starten.

Ich zähle einfach auf, auf welche Dinge ich morgen achten werde… Wohlgemerkt: Meine Vorgehensweise muss nicht jedem Hochsensiblen helfen. Achtung vor Generalisierung – wie immer 🙂

Also, hier die Situation: Spieleabend mit 18 anderen Leuten. Für viele klingt das jetzt vielleicht locker. Wäre es für mich aber nicht, wenn ich folgende Punkte nicht beachten würde:

Silvester-Checklist:

  • Ausschlafen
  • Frühstück / Mittagessen / Abendessen (Achtung: Es gibt Raclette – konzentrier dich auf DEIN Töpfchen!)
  • Langer Lauf vorher – baut restliches Cortisol der Woche ab
  • DuDu (Duschen und gut Duften)
  • Sobald die ersten Leute da sind: bei mir bleiben und Aufmerksamkeit bündeln, nicht überall gleichzeitig sein wollen
  • Regelmäßig Wasser trinken (irgendwann dann Wein – der Genuss soll ja schließlich nicht auf der Strecke bleiben 😀 )
  • Das Essen in vollen Zügen genießen
  • Die Unterhaltungen genießen – auf eine Unterhaltung konzentrieren
  • Sobald erste Anzeichen von Überstimulation da sind, raus an die frische Luft oder kurz auf Toilette –> EFT
  • Während des Abends – vor allem bei den Spielen – mich im Open-Focus-Modus bewegen (kein Narrow-Focus, Scheuklappen)
  • Auch einfach mal den anderen beim Spielen zuschauen, ich muss nicht immer mitspielen
  • Versuchen, mich zwischendurch selbst zu spüren, auch wenn gerade ein paar mehr Leute  als sonst anwesend sind und gespielt wird
  • Das Feuerwerk genießen – versuchen, während der Böllerschüsse zu entspannen – tief einatmen und Leuchtfeuer genießen
  • Ab und an Bedürfnisse-Check – alles noch gut? Fehlt mir etwas?
  • Falls meine Müdigkeit mich total runterziehen sollte –> ab ins Bett!

Ich bin gespannt, wie es Morgen wird. Ich freue mich auf alle Fälle auf die lieben Menschen, die kniffligen Spiele und die Wanderung vor Mitternacht auf meinen Hausberg.

Euch allen wünsche ich einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!

Alles Liebe,
Julia

PS.: Hier noch Tipps von Kelly, wie sie solche Feste übersteht…

_______________________________________________

Hallo zusammen,

euch allen ein frohes neues Jahr! Ich bin wunderbar ins neue Jahr gestartet 🙂 Es war goldrichtig diese Liste zu machen und mich gedanklich auf die Situation einzustellen!

Auswertung:

  • Ausschlafen – hat wunderbar geklappt 🙂
  • Frühstück / Mittagessen / Abendessen (Achtung: Es gibt Raclette – konzentrier dich auf DEIN Töpfchen!) – 🙂 Frühstück und Mittagessen rechtzeitig eingenommen und abends mich immer schön gefragt, was ich jetzt brauche. Raclette ist ja ein seeehr kommunikatives Essen, vor allem, wenn man am Tischende sitzt und einem andauernd irgendwelche Dinge fehlen – am einfachsten ist: „Hat jemand den Schinken gesehen?“, „Tobi – Käse bitte!“, „Mel – die Oliven bitte“ – haha, bloß nicht zu viele Worte beim Raclette verwenden, ansonsten versteht niemand, was man möchte 😉 Gelernt bei Ulrike Hensel am Mittagstisch- danke Ulrike 🙂
  • Langer Lauf vorher – baut restliches Cortisol der Woche ab 😦 Hat leider nicht geklappt. Nichtmal ein kurzer Lauf war drin. Jetzt ganz wichtig: Locker bleiben, auch wenn mal ein Punkt nicht so gut gelaufen ist! Man bleibt so flexibel im Kopf. Ich habe mich in der Zeit verschätzt – ich musste vorher noch tausend Dinge auf- bzw. wegräumen. Sehr schade eigentlich – aber ich war an diesem Abend recht flexibel im Denken. Als die Leute dann gekommen sind habe ich erstmal mit denen alles startklar gemacht – und dann musste ich mal „kurz weg, noch was erledigen“ – habe mich abgemeldet, meinen Mantel und Schuhe angezogen und habe 20 Minuten einen schönen Spaziergang in der frischen Luft gemacht – dabei noch geklopft (EFT), hehe, das funktioniert auch beim Spazierengehen, herrlich! Ich bin in die Weinberge spaziert und dort sah man noch schön weit – zumindest die meisten Nachbardörfer sah man noch in der Dunkelheit. Allerdings sollte es bis 24 Uhr sehr neblig werden, so dass uns die hohe Lage leider nicht wirklich viel brachte 😉 Mit diesem Spaziergang habe ich meinen Kopf nochmal sortiert bekommen und mein Körper war auch mit mir zufrieden 🙂 Das Laufen habe ich dann auf den nächsten Tag verschoben…
  • DuDu (Duschen und gut Duften) – 🙂 Jawohl – hat gut getan.
  • Sobald die ersten Leute da sind: bei mir bleiben und Aufmerksamkeit bündeln, nicht überall gleichzeitig sein wollen – 🙂 Hat funktioniert! Es ging sogar so weit, als die ersten Gäste kamen und herumstanden, setzte ich mich einfach hin und beobachtete alle. Auf einmal sagte einer, der da so herumstand: „Schaut mal, die Julia macht es richtig. Ich setze mich jetzt auch hin!“ Ich saß wohl gerade sehr selbstzufrieden und gemütlich da 🙂 Hach, wie schön… Und dieses „bei mir bleiben“ hielt den ganzen Abend über an.
  • Regelmäßig Wasser trinken (irgendwann dann Wein – der Genuss soll ja schließlich nicht auf der Strecke bleiben 😀 ) – 🙂 Jep, hat geklappt. Ich hätte aber noch mehr Wasser trinken können… Und der Rotwein war seeehr lecker!
  • Das Essen in vollen Zügen genießen – das Raclette erlaubt einem nicht unbedingt, sich auf seinen Teller zu konzentrieren, weil man immer zwischen verschiedenen Dingen hin- und herwechseln muss – aber größtenteils habe ich das Essen genossen 🙂
  • Die Unterhaltungen genießen – auf eine Unterhaltung konzentrieren – 🙂 Hat vorzüglichst funktioniert – ich hatte sogar Spaß am Erzählen…
  • Sobald erste Anzeichen von Überstimulation da sind, raus an die frische Luft oder kurz auf Toilette –> EFT – 🙂 Beim Spazierengehen vorher habe ich EFT gemacht, wunderbar! Und das war aber auch das letzte Klopfen des Abends – ich musste kein einziges Mal wegen Überstimulation auf Toilette – meine Balance hat wohl gestimmt.
  • Während des Abends – vor allem bei den Spielen – mich im Open-Focus-Modus bewegen (kein Narrow-Focus, Scheuklappen) – 🙂 DAS war DIE Methode, um den ganzen Abend besser bei mir zu bleiben und auch außenherum nichts zu verpassen. Der Geheimtipp!!! Der Narrow-Focus ist der Notfallmodus, bei dem man sich zu sehr auf etwas konzentriert – der muss zwar auch mal sein, aber nicht immer. Und mit einem offenen Fokus durch den Abend zu gehen, hat mir sehr geholfen in meiner Mitte zu bleiben und mich besser fragen zu können, was ich gerade brauche. Danke, Anne-Barbara 🙂
  • Auch einfach mal den anderen beim Spielen zuschauen, ich muss nicht immer mitspielen – 🙂 Wir haben gar nicht so viel gespielt, sondern mehr erzählt 🙂 Am Ende haben wir dann 4-5 mal das Spiel Codenames gespielt – ein unglaublich kreatives und faszinierendes Spiel, was ich nur empfehlen kann. Es ist schnell erklärt, kann einem allerdings ein paar Gehirnzellen rauben 🙂
  • Versuchen, mich zwischendurch selbst zu spüren, auch wenn gerade ein paar mehr Leute  als sonst anwesend sind und gespielt wird – 🙂 Hat wunderbar geklappt – immer mal wieder einen Selbst-Check gemacht und auf mich konzentriert und entsprechend meine Bedürfnisse erfühlt und erfüllt…
  • Das Feuerwerk genießen – versuchen, während der Böllerschüsse zu entspannen – tief einatmen und Leuchtfeuer genießen – 🙂 Hat auch wunderbar geklappt – es war leider sehr neblig zu Mitternacht, so dass wir nur die Feuerwerke um uns herum gesehen hatten. Von daher alles gut! Zu viele Leute waren auch nicht außenrum, so dass mir die Konzentration auf ein paar Dinge in der Umgebung nicht schwer fiel.
  • Ab und an Bedürfnisse-Check – alles noch gut? Fehlt mir etwas? – 🙂 DAS ist eines der Geheimnisse, um als Hochsensibler gesund durch einen solchen Abend zu kommen. Chacka!
  • Falls meine Müdigkeit mich total runterziehen sollte –> ab ins Bett! – 🙂 Aufbruchzeit war für die Letzten um 3:30 Uhr – ich hatte mir gerade in der Küche noch einen Tee gemacht, da ich etwas gefroren hatte – als ich wieder zur Meute kam, war Aufbruchstimmung. Keine Spur von Müdigkeit meinerseits… Tja… Als alle verschwunden waren habe ich mich mit meinem Tee auf meine Couch gesetzt und den Abend nochmal nachklingen lassen. Das hat eine volle Stunde gedauert, so dass ich um 4:30 Uhr müde und zufrieden in mein Bett gefallen bin. Ein schönes Silvester ging zu Ende…

Das Wundern über Wunderkerzen

Hallo zusammen,

ein schönes, neues Jahr wünsche ich euch – ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen und habt das neue Jahr schön begrüßt!

Gestern beim Feuerwerk anschauen hatte eine Bekannte von mir Wunderkerzen dabei. Hochsensible lassen sich ja leicht beeindrucken und faszinieren – so war das mit mir und der Wunderkerze 🙂

Nicht viele verstanden meine folgende Frage: Die Wunderkerze sprüht zwar Funken – aber relativ viele Funken beenden ihre Leuchtdauer mit einem mehr oder weniger schönen Stern. Deshalb ja auch Sternchenfeuer oder auch Sternwerfer genannt.

Warum ist das so? Viele sehen zwar die Funken, aber nicht die Sternchen am Ende der Funkenlaufbahn:

Wisst ihr, was ich meine? 🙂

Ganz einfache und logische Erklärung ist hier:

http://www.impulse.de/leben/oh-wunder

„Damit die Wunderkerze beim Abbrennen Funken sprüht, braucht es winzige Eisenkörner…. Durch die große Hitze fangen sie an zu glühen und werden durch Gase, die beim Brennen entstehen, vom Eisendraht weggeschleudert. Sternchen sind zu sehen, wenn mehrere glühende Körner zusammenkleben, durch die Hitze springen sie auseinander.

Ist doch ganz einfach, oder? Aber erklären konnte es mir nicht wirklich jemand 😉

Nachtrag: Das war wohl etwas zu einfach. In einem Forum habe ich folgende These gelesen, die wohl eher zutreffen könnte: „Das alles deckt sich mit der These des Zerplatzens der Funken durch die Oxidation des Kohlenstoffanteils im Eisen“

Und es geht sogar noch weiter – faszinierend 🙂

http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=22936

Und hier nun der letzte, (für mich nun) endgültige Link:

http://www.cosmiq.de/qa/show/592330/Warum-funkt-es-beim-flexen-in-form-von-Sternen/

„Eine Legierung ist ein Gemenge verschiedener Elemente, die jedoch keine chemische Verbindung eingehen. (Eisen-Kohlenstoff-Legierung)
Bearbeitet man einen Stahl (in verarbeitetem Eisen ist immer eine gewisse Menge Kohlenstoff enthalten) mit der Schleifscheibe, so werden kleine Partikel aus der Legierung gelöst, die aufgrund der Temperatur und der im Verhältnis zu ihrer Masse sehr großen Oberfläche mit dem Luftsauerstoff reagieren… verbrennen also.
Das Eisen oxidiert… gemeinhin als Rost bekannt. Eisen und Fe2O3 (stabiles Oxid von Eisen, Bestandteil von Rost) sind feste Stoffe.
Der Kohlenstoff oxidiert zu CO2. Kohlenstoff ist ein fester Stoff, Kohlendioxid ist ein Gas.
Bei der Reaktion von C+O2 zu CO2 erfolgt ein explosionsartiger Volumenzuwachs, der die in der näheren Umgebung befindlichen Partikel mitreißt und auseinanderschleudert.
Die verbrennenden Eisenfunken werden durch den Druck in verschiedene Richtungen geschleudert, was man als Sterne sieht.“

Eine weitere schöne Eigenschaft von Hochsensibilität: Wir wundern uns über Dinge, die viele schon so als gegeben hinnehmen… Wir sind und bleiben einfach Kleinkinder :-)))

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gutes, neues Jahr, bleibt gesund und bis bald,

Julia