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Wie ein Ei ohne Schale…

…so oder so ähnlich kann man sich Hochsensiblität vorstellen – ein schönes Bild.

Gehört in: Hermann Hesse – Sein erstes Paradies

Weitere Zitate aus dieser Reportage über Hermann Hesse:

– Hermann Hesse wollte (einfach nur) glücklich werden

– Naturmensch

– Bedürfnis der Befreiung (aus dem Lebenskorsett)

– Das luxuriöse Leben widert ihn an.

– „Selbst meine Katze wird fett…“   🙂

– „Doch Leid tut nur weh, wenn du es fürchtest. Leid tut nur weh, weil du es schilst. Es verfolgt dich nur, weil du vor ihm fliehst. Du musst nicht fliehen. Du musst nicht schelten. Du musst nicht fürchten. Du musst lieben. Du weißt ja alles selbst. Du weißt in deinem Inneren ganz wohl, dass es nur einen einzigen Zauber, eine einzige Kraft, eine einzige Erlösung und ein einziges Glück gibt, und dass es Liebe heißt…“

– Er war sehr gesellschaftsscheu (Soirée, Kennst du das auch?)

– Hesse liebte die Einfachheit.

– Auf der einen Seite sehr sesshaft (liebt die Gartenarbeit)… Auf der anderen Seite ein Herumtreiber, muss hinaus in die Welt… 2 Extreme

– Hesses 1. Frau Mia (Maria Bernoulli) hatte eine ganz empfindsame Natur, Sinn für Farben und Formen, ist Fotografin geworden, Ästhetin, Gefühlsperson, kein sehr rationaler Mensch, lebhaft, hat Hesse vergöttert (er brauchte Abstand, sie wollte Nähe – hatte Angst, ihm nicht zu genügen)

– Hesse suchte die Ruhe, er hasste es im Mittelpunkt zu stehen und in der Dorfmitte zu wohnen

– Er war Nomade, er war Jäger, er musste hinaus in die Welt (HSS?)

– Er liebte Bäume. Er baute sein Haus sogar bewusst in die Nähe des alten, großen einzigen Birnbaumes des Wiesengrundstücks.

– Hesse durchlebt solche Nachtmeerfahrten (wie Odysseus in die Unterwelt) ständig…

– Großes Bedürfnis nach Tiefe, was er auch immer ausdrückt

– Sehnsucht nach Sinn

– Und in dieser tiefsten Dunkelheit findet er Perlen, und bringt die auch raus… In der tiefsten Erfahrung seiner größten Dunkelheit findet er diese Perle.

– Hesse ist ein Beispiel für einen Menschen, der sich in Eigenverantwortung selbst befreit – mit all seinen Schwierigkeiten. Er bleibt sich treu und lebt sein Leben. Wegweiser für andere, hoffnungsvoll.

– Hesse war bei C. G. Jung in Behandlung, er hat Hilfe angenommen, Psychoanalyse (Ziel: Raum schaffen, worin die Seele frei ist und sein kann)

–> weitere interessante Erlebnisse von Hesse

Das Vielfühler Buch: Hochsensibilität

Wie schön, liebevoll, geistreich und unaufdringlich inhaltsvoll ein Buch sein kann hat mir das Vielfühler Buch von Petra Tomschi gezeigt.

Ich habe es allerdings noch nicht ganz durchgelesen (ja, ist auch meiner Scanner-Veranlagung geschuldet 😉  ). Ich bin ehrlich: Ich habe das Buch ganz vorne begonnen, habe es bis hin zur Autorenvorstellung und eine Seite weiter gelesen und ab da dann durchgeblättert. Ach ja, irgendwann kam ich auf die Idee von ganz hinten anzufangen und habe mich dann über die gespiegelten Buchstaben gefreut – wie ein kleines Kind eben.

Frau Tomschi, für mich ist das Buch jetzt schon ein Glücksgriff. Die Art und Weise wie es aufbereitet ist, die ganze Aufmachung trägt dazu bei, jeden einzelnen Satz zu genießen und auch zu verstehen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Werk. Es ist etwas ganz, ganz besonderes.

So, das wars erst einmal von meiner Seite. Sobald ich das Buch nun zu Ende gelesen habe, kommt hier im Posting die Ergänzung dazu… Aber jetzt lese ich erstmal weiter 🙂

___Danke, liebe Frau Tomschi, dass Sie Hermann Hesse so eigensinnig in ihrem Buch verwenden 😉

___Das Buch streichelt die eigene Seele und gibt Kraft.

___Ach ja, ich vergaß meine Gänsehaut zu erwähnen, als ich das Buch dann durchblätterte, ein schönes Gefühl…

___Hach, den Audruck „geistig probehandeln“ habe ich noch nie gehört, man kann ihn sich richtig gut vorstellen 😉

___Ja, ich war heute schon allein – habe alleine in aller Ruhe, bewusst und ohne Reizeinflüsse von außen gefrühstückt – das war herrlich und man startet ganz anders in den Tag!