Schlagwort-Archive: HSP

Mein herbstlicher Spaziergang am Nachmittag…

…begann und endete mit einem recht wuscheligen und kuscheligen Raubtier 🙂

Viel Vergnügen beim virtuellen Rundgang – vor allem für diejenigen, die heute nicht draußen waren.

Herrliches Licht, herrliche Farben und wunderschöne Wolkenformationen.

Mein Lieblingsbild ist das mittlere in der untersten Reihe. Das sah von weitem zuerst nach nichts aus – aber beim näheren Hinsehen und Hinknien wurde es eine wunderschöne Komposition, wie ich finde 🙂

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht euch
Julia

PS.: Wenn ihr auf eines der Bilder klickt, kommt ihr zu einer Diashow – eine für mich neue Funktion von WordPress. Auf der Einzelansicht gibt es – wenn man ganz nach unten scrollt – unten auf der rechten Seite einen Link, um sich das Bild in voller Größe + Zoomfunktion anzuschauen.

 

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Hochsensible Männer – das Buch

Hallo zusammen,
gerade eben habe ich eine Buch-Neuerscheinung von Tom Falkenstein entdeckt.

Es ist ein Buch (nicht nur) für und über hochsensible Männer. Hinter diesem Link verbirgt sich eine Zusammenfassung, eine Lesevorschau als auch Stimmen von Fachexperten zum Buch.

In aller Kürze:
– der Autor ist seit vielen Jahren psychologischer Psychotherapeut und hat Erfahrung im Umgang mit hochsensiblen Klienten
– der Autor steht seit Jahren in engem Kontakt mit Elaine Aron persönlich
– der Autor ist Deutscher, hat aber in England studiert/praktiziert und arbeitet jetzt in Berlin; so konnte er wohl auch gute Kontakte zu Fachexperten in England knüpfen, wie z.B. Michael Pluess
– schönes Interview mit Elaine Aron am Ende – sehr tiefgründig und erhellend!
– der direkte Schreibstil ist für mich persönlich sehr angenehm zu lesen
– das Einzige, was mich an diesem Buch und allgemein stört ist, dass man Hochsensibilität und Sensibilität manchmal gleichsetzt.

Klare Kaufempfehlung!

Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch
Julia

Ich stelle vor: Der Schutzgarten über Hochsensible im Wettbewerbs-Milieu…

…oder: warum Hochsensible dazu tendieren, lieber sich und andere zu erkennen als sich dem Gewinner-Gen hinzugeben. Danke, liebe Manja!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch
Julia

Anmerkung: Die Wörter Gewinner-Gen und Challenge-Gen sind unwissenschaftliche Wortschöpfungen und dienen nur der Erklärung, es geht um verschiedene Wahrnehmung von Spiel und Herausforderung. Der hochsensitive Mensch wird gerade erst erforscht. Ein wenig geforscht habe ich auch für diesen Beitrag, in dem ich mehrere Hochsensible zum Thema befragt habe. Ich danke Euch, für Eure Antworten und […]

über Über Gewinner – und das Challenge-Gen, wo HSPler anders-sensibel sind und warum. — Der Schutzgarten

Meine 1. Buchrezension…

…in Spektrum der Wissenschaft „Gehirn und Geist“ ist ab dieser Woche in der neuesten Print-Ausgabe zu lesen 🙂 🙂 🙂

Letztes Jahr vor Weihnachten wurde ich von der Redaktion gefragt, ob ich nicht das Buch der dänischen Psychotherapeutin Ilse Sand über Hochsensibilität rezensieren möchte – und ich muss sagen: Es war mir ein sehr großes Vergnügen!

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen – und weiter unten nun die vollständige Rezension, wie sie auch auf den Seiten von „Gehirn und Geist“ zu finden ist.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht euch
Julia

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Die Kraft des Fühlens – Hochsensibilität erkennen und positiv gestalten, Ilse Sand

Leseprobe, aus: www.chbeck.de

Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das schätzungsweise jeden fünften bis siebten Menschen betrifft. Untersuchungen zufolge ist das Nervensystem von Hochsensiblen besonders empfänglich für äußere und innere Reize. Es verarbeitet diese tiefer, so dass sich die Betroffenen schneller reizüberflutet fühlen, emotional heftiger reagieren und die Welt intensiver erleben. Die Charaktereigenschaft kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein, was es schwer macht, sie bei sich oder anderen zu erkennen oder allgemein gültige Tipps für den Umgang damit zu geben.

Autorin Ilse Sand ist Psychotherapeutin und selbst hochsensibel. Ihr Buch richtet sich vor allem an Betroffene, die ihre „Wahrnehmungsbegabung“ positiv nutzen möchten, sowie an Angehörige, Arbeitgeber und Fachexperten. Sand lädt die Leser dazu ein, die Charaktereigenschaft anzunehmen und wertzuschätzen. Dabei scheut sie sich nicht, von eigenen Erlebnissen zu berichten, etwa: „Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, in meinem Kopf keine weiteren Informationen mehr aufnehmen zu können, wenn ich zu vielen Reizen ausgesetzt bin.“
Viele Hochsensible schämten sich für ihren Wesenszug, schreibt Sand. Es sei wichtig, sich davon zu befreien. Schuldgefühle beeinträchtigten das Leben vieler feinfühliger Zeitgenossen: „Es würde Ihnen sicherlich guttun, sich nicht ständig zu entschuldigen und stattdessen das schlechte Gewissen auszuhalten. Das ist nämlich der Preis, den Sie manchmal bezahlen müssen, um sich selbst treu zu bleiben.“ Auch den Umgang mit Wut hält die Autorin für entscheidend, da dieses Gefühl tiefer liegende Emotionen verdecke, etwa Trauer.

Hinderlich für ein gesundes Selbstwertgefühl seien oft unbewusste Lebensregeln, die man wie ein Korsett mit sich herumtrage. Etwa die Ansicht, es allen recht machen zu müssen, so dass eigene Bedürfnisse nicht wahrgenommen und erfüllt werden. „Bereits allein dadurch, dass Sie sich mit Ihren Lebensregeln kritisch beschäftigen und auseinandersetzen, wird ein positiver Prozess in Gang gesetzt“, glaubt die Psychotherapeutin. Außerdem gibt sie konkrete Tipps, wie man ein Leben mit Hochsensibilität effektiv gestalten kann. Zum Beispiel könnten Betroffene lernen, Gespräche so zu steuern, dass sie aus ihnen Kraft schöpften, anstatt „im Wortschwall des Gegenübers zu ertrinken“. Dafür müssten sie erkennen, auf welcher Gesprächsebene sie sich gerade bewegten, und aktiv Einfluss auf die Tiefgründigkeit der Konversation nehmen. Sand präsentiert auch eine Sammlung Energie bringender Aktivitäten, aus der jeder Leser eine für sich passende heraussuchen kann. Zudem ist es möglich, sich in einem eigens entwickelten Hochsensibilitätstest zu prüfen.

Erfahrungsberichte von Klienten lockern das Buch auf. Es ist Sand ein Anliegen, psychische Leiden unter Einbeziehung von Hochsensibilität neu zu betrachten. Sie glaubt, eine psychotherapeutische Standardbehandlung könne bei Patienten mit diesem Persönlichkeitsmerkmal zu einer Verschlechterung des Zustands führen.

Der Markt wird zwar geradezu überschwemmt mit Literatur zu diesem Thema. Ilse Sand setzt mit ihrem Erstlingswerk – in Dänemark und Schweden bereits ein Bestseller – dennoch Maßstäbe. Denn ihr glückt das Kunststück, Hochsensibilität in ihrem Kern zu erfassen und hochsensiblen Lesern eine wohlüberlegte Anleitung zum Umgang mit sich selbst an die Hand zu geben.

Hiding emotions in front of Highly-Sensitive Children (HSCs)…

…can be destructive… Not only interesting for adults with children:

https://happysensitivekids.wordpress.com/2017/03/07/how-emotionally-honest-should-you-be-with-a-highly-sensitive-child/

Reblog: Wertschätzung – ein Goldschatz

Könnt ihr von anderen Wertschätzung und Komplimente annehmen?
Könnt ihr euch selbst wertschätzen und euch selbst Mitgefühl entgegenbringen?

Insbesondere für Hochsensible kann dies eine unglaubliche Herausforderung sein – aber auch eine große Menge an positiver Energie bringen, die sich dabei freisetzt.

Los geht’s – Übung macht den Meister!

Ilse Sand, eine dänische Psychotherapeutin, hat übrigens ein ganz tolles Buch für Hochsensible auf deutsch übersetzen lassen – es ist meines Erachtens das Beste zum Thema bisher, da es den Kern ohne große Umschweife trifft.
Mit diesem Buch lernt man tatsächlich auch, sich selbst wertzuschätzen und sich selbst den Halt zu geben, den man so unbedingt benötigt.

Danke, Lyn, für deinen 1Satz (diese Doppeldeutigkeit wurde mir erst vor ein paar Tagen bewusst 😉 ).

Euch allen noch einen schönen Abend und sorgt gut für euch,
Julia

1satz

Ich glaube durchaus an die Gefühle anderer Menschen – was mich allerdings erschreckt ist, dass ich offenbar nicht verstehen kann, dass jemand mich wertschätzen könnte, das will nicht in meinen Kopf, es ist mir wirklich unvorstellbar.

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Ein positiver Gedankenblitz für zwischendurch…

Gerade ist mir mal wieder aufgefallen, dass in den Medien das Thema Hochsensibilität zwar thematisiert und so auch breiter aufgestellt wird – nur bin ich mit dem „Wie“ nicht immer einverstanden.

Ich finde es so unglaublich schade und schubladisierend, wenn oft nur von den Nachteilen der Hochsensiblen die Rede ist. Und vor allem: was ist mit den Normalsensiblen? Die Evolution hat sich darauf ausgerichtet, sowohl Hoch- als auch Normal- oder auch sogar Niedersensiblen ihren Platz zu geben. Und diesen sollten wir nutzen. In jedem steckt ein Potential – da fände ich es hilfreicher, den Fokus auf genau dieses zu legen und die ein oder andere Fraktion nicht immer in die Jammer- oder was auch immer für eine -schublade zu stecken.

Ich überlege gerade, demnächst verstärkt über die guten Seiten der Hochsensibilität zu berichten – was selbst mich vor eine Herausforderung stellt 😉 . Vielleicht sogar auch über das Zusammenspiel von Normal- als auch Hochsensiblen, die gemeinsam in einer Gruppe agieren. Denn genau da liegt meines Erachtens der Schlüssel zum Erfolg für die Gesellschaft. Respekt vor der Wahrnehmung anderer – auch wenn sie nicht mit meiner eigenen Wahrnehmung einhergeht. Nur eben bezogen auf das Thema Sensibilität – welche in unserer Leistungsgesellschaft im Moment nicht gerade in der Blüte steht.

Auch in meinem Gesprächskreis für Hochsensible ist genau das ein Thema – beim letzten Mal haben wir tatsächlich versucht, über die guten Seiten und gute Erfahrungen zu reden. Das war eine ganz wundervolle Erfahrung, da jeder ein Lächeln im Gesicht hatte und der Raum eine ganz besondere Wärme ausstrahlte.

Wir sollten mehr darüber reden, was uns Kraft gibt und nicht ganz so viel, was uns die Kraft raubt. Immer schön an beiden Seiten arbeiten…

Denn was bringt es mir, mich zwar vor Reizen zu schützen, aber nicht das zu machen, was ein Leben lebenswert macht?

Lasst uns doch lieber mal unsere Energietöpfe füllen – wer macht mit? 🙂

Alles Liebe und gute Gedanken wünscht Euch
Julia