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Der Frühling…

…ist auf dem Weg :-)))

Die Vögel merken das auch und sind vollkommen aus dem Häuschen. 🏡

Heute gab es ein wunderschönes Wolkenmeer am Himmel zu sehen, in das ich heute bei einem Spaziergang im Weinberg eingetaucht bin.

Alles Liebe und einen guten Übergang in die neue Jahreszeit wünscht Euch
Julia

 

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Mein herbstlicher Spaziergang am Nachmittag…

…begann und endete mit einem recht wuscheligen und kuscheligen Raubtier 🙂

Viel Vergnügen beim virtuellen Rundgang – vor allem für diejenigen, die heute nicht draußen waren.

Herrliches Licht, herrliche Farben und wunderschöne Wolkenformationen.

Mein Lieblingsbild ist das mittlere in der untersten Reihe. Das sah von weitem zuerst nach nichts aus – aber beim näheren Hinsehen und Hinknien wurde es eine wunderschöne Komposition, wie ich finde 🙂

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht euch
Julia

PS.: Wenn ihr auf eines der Bilder klickt, kommt ihr zu einer Diashow – eine für mich neue Funktion von WordPress. Auf der Einzelansicht gibt es – wenn man ganz nach unten scrollt – unten auf der rechten Seite einen Link, um sich das Bild in voller Größe + Zoomfunktion anzuschauen.

 

Eiskristalle…

…säumten heute den Weg meines letzten Laufs im Jahr 2016. Ich nahm mir nicht zu viel vor – nur ein knappes Lauf-ABC mit ein paar Höhenmetern. Das Raclette heute Abend habe ich mir nun verdient 😉

Das Beste heute? Ich habe den schönsten Stacheldraht gesehen, den die Welt zu bieten hat – am Weinberg hat sich die Natur etwas ganz Besonderes ausgedacht. Um die gespannten Eisendrähte an den Reben haben sich Eiskristalle aus Raureif gebildet und zwar so wild durcheinander und ganz zackig daherkommend, dass das Ganze tatsächlich wie ein Stacheldraht aussah. Teilweise hat man die sogenannten Dendriten auch nur in eine Richtung wachsen sehen – ein unglaubliches Schauspiel der Natur. Ich habe gelernt, dass diese Dendriten in die Richtung wachsen, wo die Luft herkommt (luvseitig), da dort höhere Luftfeuchtigkeit besteht als im Lee. Interessant!

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Eisiger Stacheldraht (Mit freundlicher Genehmigung von „Dankeschoen“, siehe unten)

Faszinierend und wunderschön! Leider habe ich kein Foto gemacht (erst einen Tag später, siehe unten), sondern habe den Augenblick einfach nur genossen – denn nicht nur die Reben waren mit Eiskristallen überzogen, auch die Wiesen, Bäume und ganz witzig waren die dick daherkommenden Spinnweben, die normalerweise ganz filigran erscheinen.

Ein wahres Winterwunder war das heute und ein ganz wundervoller Abschluss des Jahres 2016.

Ich danke euch allen, die ihr so fleißig an meinem Blog teilhabt – ob lesend oder schreibend.

Ich wünsche euch für das kommende Jahr alles Gute, viel Glück, vor allen Dingen Gesundheit und ein gutes Gespür für euch selbst 🙂

Liebe Grüße,
Julia

PS: Hier ein Bildernachtrag 1 Tag später – leider nicht mehr ganz so filigran, aber immer noch wunderschön! Und nein, es hat nicht geschneit – dem Raureif sei dank 🙂

Frühlingslauf

Was ein herrlicher Tag heute! Eigentlich wollte ich ja Rennradfahren gehen, habe mich aber dann doch spontan umentschieden und bin in meine Laufklamotten geschlüpft.

Die Sonne, frische Luft und der Frühling tun der hochsensiblen Seele unglaublich gut – außerdem baue ich noch ganz beiläufig das Cortisol in meinem Körper ab. Der Lauf hat mir unglaublich gut getan und ein paar schöne Bilder habe ich auch gemacht. Mit einem/zwei Klick(s) aufs Bild könnt ihr euch die Details anschauen.

Ranunkel, Ranunkel, lass dein Haar herunter – oder so ähnlich 😉 Dem Prinzen (als Frosch verkleidet) gefällt es 😉

Eine Hummel vergnügt sich an den Traubenhyazinthen. Diese gehören übrigens zur Familie der Spargelgewächse, interessant 🙂

Die gelbe Blume dürfte zum Scharbockskraut gehören.

Ein wundervoller Baum in seiner ganzen Blütenpracht – zauberhaft!

Darüber freuen sich auch die fleißigen Bienchen, die sich allerdings am Weißdorn vergnügen.

Meine Laufstrecke ist sehr abwechslungsreich…

…und überall blüht und sprüht die Natur.

Die Weinberge sind ordentlich hergerichtet…

…was den persischen Ehrenpreis (Wegerichgewächs) am Wegesrand sehr erfreut 🙂 Dieser mag nährstoffreiche Böden, gerne an etwas wärmeren Standorten und ist ein Lehmzeiger. Dieses Pflänzlein stammt übrigens aus dem Kaukasus.

Das Wiesenschaumkraut (auch Weinblume genannt) strahlt nur vor sich her…

…und mein Weg führt in ein Naturschutzgebiet.

Hier warten schöne Wald-Veilchen auf mich…

…und interessante und weiche Waldböden.

Die Buschwindröschen strahlen nur so um die Wette – alle Pflanzenteile dieses Blümchens sind übrigens giftig!

Ich liebe diese Waldwege – schön weich, kurvig und idyllisch.

Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick auf meinen Hausberg, den Letzenberg. Heute ist es leider etwas diesig, normalerweise sieht man bis in die Pfalz – aber schön ist es trotzdem 🙂

Also was das für eine Pflanze ist, weiß ich leider nicht. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen…

Vorbei an einem wunderschön angelegten Gärtchen…

…geht es für diesen Segelflieger hoch hinaus.

Ich erfreue mich derweil an dieser wunderschön und violett schäumenden Wiese – dies ist der Grund, warum diese Pflanze als Wiesenschaumkraut bezeichnet wird. Herrlich!

Die Letzenbergkapelle lädt zum Verweilen ein – aber nicht für mich…

…ich nehme den nächsten Single-Trail…

…der nicht gerade der flachste ist.

Vorbei am violetten Lerchensporn… (korrigiert mich bitte, falls meine Pflanzenbestimmung falsch sein sollte)

…über einen wunderbaren Naturweg…

…wieder hin zu den Bienchen und ihrem Weißdorn.

Am Ende meines Laufs komme ich an schönen Vorgärten vorbei mit Tulpen und Hyazinthen…

…und blühenden Bäumchen.

Am Ende begrüßt mich der Maulwurf in der Kanone – er sagt, er wolle mal sehen, wie es in der roten Tulpenblüte ausschaut. Ich habe ihm für seine Aktion viel Glück gewünscht 😉

Morgenstimmung

Ein wunderschöner Morgen war das, der sich zum langen Lauf geradezu anbot 🙂

Die Morgenstimmung wurde einzig und allein von einem wohl sehr seltenen Phänomen unterbrochen, was ich bisher noch nicht erlebt hatte – ein riesiger Starenschwarm hatte sich auf einer Baumgruppe versammelt, die machen sich wohl fit für den Abflug gen Süden. Als ich näher kam wurde es lauter und lauter… Ich musste meinen Lauf um 5 Minuten unterbrechen, so fasziniert war ich 😉

Dann hatte ich noch ein zu mir verdutzt schauendes Pferd und ein anderes verdutzt schauendes Pony auf einer Koppel, während die anderen 4-5 Pferde ihr Futter mampften…

Ansonsten lief ich hauptsächlich auf Wirtschaftswegen und habe viel Grünes gesehen, Wiesen, Maisfelder, Golfplatz, Weinberge… Die Trauben an den Reben sehen schon fast reif aus 🙂

Im ersten Bild unten habe ich den Starenschwarm „eingefangen“ – mit einem Doppelklick aufs Bild könnt ihr hineinzoomen. Anbei weitere Bilder vom idyllischen langen Lauf – ein guter Start in den Tag!

Liebe Grüße,
Julia

Guckidaaa…

…ein sehr seltener Waldbewohner ist uns am letzten Wochenende beim Sporteln über den Weg gelaufen. Diesen möchte ich euch nicht vorenthalten – den Lucanus cervus. Ähm, gerade wollte ich nachschauen, was in Wikipedia unter Hirschkäfer zu finden ist – und da hatte ich den Begriff des Waldbewohners schon benutzt – hups…

Nun denn – hier noch einmal für alle Neugierigen: Lucanus ist der Waldbewohner und cervus ist der Hirsch.

Und jetzt natürlich meine Bilder – die ich aber eigentlich meinem Mitläufer zu verdanken habe, der noch mehr Scannertum in sich eint, als ich es schon tue 😉

Ganz am Schluss hat er tatsächlich noch den Abflug gemacht und es war wirklich einmalig, diesem kleinen Hubschrauber beim Fliegen zuzusehen und zuzuhören… Brummmmmm…

Viel Spaß nun beim Anschauen!

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Man kann sich das Tierchen übrigens noch näher anschauen, wenn man auf das Bild klickt. Das Zoomen funktioniert übrigens zweimal… Sehr interessant, sich den Hirschkäfer auch mal größer anzuschauen.

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Der Lucanus cervus nahm sich sehr viel Zeit für seine Flugvorbereitung…

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…und testete vorher ein paar Male seine Flügelchen aus…

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…bevor er dann am Ende tatsächlich abhob – ein sehr seltener Anblick, vor allem auch deshalb, weil diese Geschöpfe als stark gefährdet in der Roten Liste Deutschlands geführt werden. Wird mir erst jetzt so langsam bewusst, dass man so etwas nicht alle Tage sieht – und ich gebe zu, Smartphones haben ab und an doch ihren Wert 😉

So – und hier nun noch ein paar andere Landschaftsbilder von diesem herrlichen Tag…

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Wunderbar – eine Mohnblüte im Gerstenfeld. Und vor allem haben es mir auch die Wölkchen angetan – der Himmel muss nicht immer strahlend blau sein 😉

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Wunderschöne Natur…

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Und hier kommt noch die Abschlussfrage an alle Getreide-Interessierten: Wie heißt denn das haarige Ende von Gerste, Roggen oder Weizen? Hättet ihr es gewusst? Nachzuschauen bei der Grundschule Benshausen 🙂 Zumindest ich habe ein neues Wort dazugelernt…

Euch allen einen guten Start in den Tag,
Julia

Hört ihr auch schon die Raupen schmatzen? :-)

Letzter Sonntag. Es war Nachmittag. Der Tag war noch ganz schön aufgeheizt von der Sonne – aber es kühlte immer mehr ab.
Ich war mit einem Freund zum langen Lauf verabredet – 19km – schön!

Dann ein Waldstück – es geht berghoch. Alles wunderbar. Oben angekommen vernehme ich auf einmal Geräusche.

Hm – schmatzt es da tatsächlich? Ich fragte meinen Mitläufer, ob er denn auch ein Schmatzen wahrnehmen würde. Nö.

Boah – da schmatzt es immer noch links und rechts von mir. Das gibts ja nicht…

So – aus dem Wald draußen komme ich dann irgendwann auf die Idee, mal mein Sport-Shirt näher zu untersuchen.

Oh Schreck – sitzen da genüsslich 3 kleine Raupen auf meinem Shirt und suchen etwas Essbares.

Ich bin ja der Tierfreund schlechthin – aber Raupen gehen gar nicht!!!!!!! Überhaupt nicht!!!

Mich überkommt immer eine leise Panik – mein Mitläufer weiß das schon zum Glück und half mir, die Viecherlein lebendig irgendwo ins Gras zu befördern.

Gut gemacht – zerquetschte Raupen sind ja noch schrecklicher…

Weiterlaufen – und schmatzen tun die Raupen noch immer – nun ja, ich freue mich auf die nächsten 2-3 Wochen, da werden sie nämlich größer 😦 – und ich hoffentlich schneller 😉

Schmatzende Grüße,
Julia

PS.: Raupen schmatzen tatsächlich – man muss dazu allerdings schon sehr gute Ohren haben, vor allem wenn es noch Räupchen sind 🙂
PPS.: Schmatzen ist für viele Hochsensible ein unerträgliches Geräusch
PPPS.: Raupen-Schmatzen ist aber immer noch erträglicher als Menschen-Schmatzen – hihi…