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Mein Weihnachtsgeschenk…

…an euch ist eine Wahrnehmungsübung von Irene Lyon.

Sie hilft mir, mein Nervensystem vor dem Einschlafen so in Sicherheit und Geborgenheit zu versetzen, dass ich bereits nach dem ersten Üben eine deutliche Verbesserung meiner Schlafqualität bemerke.

Hier der Link zur auditiven Übung.

Eine frohe und besinnliche Weihnacht euch allen!

Liebe Grüße, Julia

Ausgeschlafen

Ein wahrer Glücksmoment 🍀. Ein warmes, wohliges Gefühl durchdringt den ganzen Körper. Es kribbelt überall. Das Blut versorgt noch jede auch so winzige Zelle mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen. Man hat das Gefühl, dass jede Zelle einen anstrahlt und danke sagt für diese wunderbare Regenerationszeit. Der Körper ist komplett regeneriert. Er liegt schwer und vollentspannt da und erfreut sich des Morgens. Das Herz schlägt langsam und geduldig. Insbesondere für einen Hochsensiblen ist das Ausgeschlafen sein Luxus pur.

Die letzten Tage habe ich nicht besonders regelmäßig geschlafen. Es waren zwar auch viele gute und intensive Schlafstunden dabei, aber nie so, dass ich morgens genau dieses Glücksgefühl hatte wie heute Morgen. Und dabei haben wir erst 8 Uhr. Ja, ich bin auch zeitig ins Bett gestern Abend und habe vorher noch bei meinem Lieblings-Spanier Tapas gegessen – allein – abschalten vom Wochentrubel. Ich war also in bester Einschlafstimmung. Dann habe ich noch etwas gelesen und bin mit meinem Lieblings-Kuschelhund im Arm sanft eingeschlafen. Hach, was für eine Nacht – herrlich!

Jetzt läutet es 8 Uhr und ich freue mich auf den Tag. Aber bitte aufpassen: Hochsensible (insbesondere High-Sensation-Seeker) neigen dazu, wenn sie wieder Kraft und Energie haben, diese sofort zu verpulvern! Nein, nein – trotz dieses innigen Wohlfühlens und der vermeintlich unendlichen Energie muss ich aufpassen, dass ich gerade heute nicht in die Überstimulation rausche.

Nachdem ich aufgewacht bin, bin ich noch eine zeitlang liegengeblieben. 10 Minuten habe ich diesem unbeschreiblichen Gefühl des Ausgeschlafen seins nachgespürt und bin erst dann aufgestanden. Jetzt starte ich erfrischt in den Tag und höre draußen schon die Vögel zwitschern – und ja, die Sonne ist auch schon da. Wenn ich ausgeschlafen bin, sind meine Sinne geschärft und ich bekomme alles sehr intensiv mit, so dass das Fühlen und Spüren gerade eine Wohltat für mich sind… In solchen Momenten bin ich unendlich dankbar dafür, hochsensibel zu sein.

Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende wünscht euch
Julia

Besser schlafen mit Tomate-Mozzarella…

…oder: wie ich mit kohlenhydratfreier Kost abends erholter in den nächsten Tag starte.

So – hier ist es nun also, mein heutiges Abendessen:

  
Tomaten-Mozzarella-Salat. Ganz einfach mit lecker Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz, Pfeffer & Basilikum – lecker 🙂

Ganz kurz erklärt warum ich das mache: Letzten Sonntag war ich abends mit Freunden Pizza essen. Nachts um 4 Uhr wache ich unsanft auf und mein gesamter Körper war einfach nur unangenehm warm – und vor allem mit etwas anderem beschäftigt als sich zu erholen. Die letzten Nächte waren ähnlich- ich musste was tun. Da fiel mir ein, dass ich vor 7 Jahren mit genau dieser Methode 10 Kilo abgenommen habe. Genau 3 mal essen am Tag, keine Zwischenmahlzeiten (so gut es geht) und abends auf Kohlenhydrate verzichten. Gedacht – getan.

Fazit: ich mache das jetzt seit 3 Tagen und was soll ich sagen? Ich schlafe durch, ich schlafe tief und ich fühle mich morgens prächtig – genial!

Ein anderer toller Nebeneffekt ist natürlich, dass man auch abnimmt. Wie praktisch… 😉

Diese Methode funktioniert anscheinend nur bei Menschen, die beim Essen von Kohlenhydraten mit einer besonders starken Insulin-Ausschüttung reagieren.

Und jetzt noch der Clou zum Thema Hochsensibilität: ich habe mir ein Büchlein über HS gekauft in dem über den Zusammenhang von Cortisol, Stress, Hunger und Kohlenhydraten eingegangen wird – zumindest ansatzweise. Ich habe SEHR lange überlegt, ob ich es mir kaufen soll – und habe es mir glücklicherweise dann doch zugelegt. Der Autor ist Dipl. Pflegewirt Alexander Weber und der Titel des wissenschaftlichen Aufsatzes lautet „Darf’s ein bisschen weniger sein? Hochsensible Patienten in der Pflege“ (ISBN 978-3656-57596-2, GRIN Verlag GmbH). Ein wunderbarer, gehaltvoller und kompakter Rundumschlag über das Thema Hochsensibilität – Daumen hoch. Ich würde tatsächlich sagen, dass dieses Buch für jede HSP und Interessierte lesenswert ist, auch wenn man nichts mit der Pflege-Thematik zu tun hat.

So – das wars auch schon für heute – ich muss jetzt ins Bett 🙂

Liebe Grüße,

Julia