Hiding emotions in front of Highly-Sensitive Children (HSCs)…

…can be destructive… Not only interesting for adults with children:

https://happysensitivekids.wordpress.com/2017/03/07/how-emotionally-honest-should-you-be-with-a-highly-sensitive-child/

Blutspende die Dritte :-)

Juhu – soeben habe ich meine 3. Blutspende erfolgreich hinter mich gebracht und liege jetzt ganz entspannt auf meiner Couch und gönne meinem Körper etwas Ruhe.

Ich bin immer noch stolz wie Oskar, da ich normalerweise überhaupt kein Blut sehen kann und mich der Gedanke an das gepiekst werden nicht gerade in Vorfreude versetzt.

Heute hatte ich mal wieder eine ganz liebe Ärztin, die mich durchgecheckt hat (das ist ja bei vielen Hochsensiblen besonders wichtig). Bei der Blutspende selbst wurde mir ein wenig flau – und dass sich da kein Rückkopplungseffekt einstellt, habe ich sofort angefangen, die neben mir sitzende Helferin in ein Gespräch zu verwickeln. Damit ging es meinem Kreislauf und Nervensystem auch wieder gut 😊 Manchmal muss man die Betüdelung dann einfach einfordern 😉

Und was ich jetzt auch nachgelesen habe ist, dass der Eisenaufbau im Blut effizienter erfolgen kann, wenn noch Vitamin C zugeführt wird. Also steht jetzt ein Glas Orangensaft neben mir, welches ich mit Genuss, während ich hier schreibe, genieße.

Und für mich ist es immer ganz wichtig zu wissen, für wen ich das eigentlich mache. Es sind nicht nur die Unfall-/OP- und Chemopatienten, die mein Blut bekommen.

Auch Menschen mit seltenen Bluterkrankungen sind auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen. Miriam zum Beispiel muss alle 3 Wochen lang 1 Tag über Nacht ins Krankenhaus:

Und hier noch der Link zu meinem Erstspender-Bericht:

https://hochsensibel1753.wordpress.com/2015/08/01/eine-hochsensible-kuert-sich-zur-stillen-heldin-denn/

Mein Dank geht an das herzliche Team des DRK Kronau – ich komme sehr gerne zu euch, weil man sich bei euch einfach gut aufgehoben fühlt. Weiter so!

Euch allen wünsche ich noch einen schönen Abend und einen guten Start ins wohlverdiente Wochenende!

Eure Julia

Reblog: Wertschätzung – ein Goldschatz

Könnt ihr von anderen Wertschätzung und Komplimente annehmen?
Könnt ihr euch selbst wertschätzen und euch selbst Mitgefühl entgegenbringen?

Insbesondere für Hochsensible kann dies eine unglaubliche Herausforderung sein – aber auch eine große Menge an positiver Energie bringen, die sich dabei freisetzt.

Los geht’s – Übung macht den Meister!

Ilse Sand, eine dänische Psychotherapeutin, hat übrigens ein ganz tolles Buch für Hochsensible auf deutsch übersetzen lassen – es ist meines Erachtens das Beste zum Thema bisher, da es den Kern ohne große Umschweife trifft.
Mit diesem Buch lernt man tatsächlich auch, sich selbst wertzuschätzen und sich selbst den Halt zu geben, den man so unbedingt benötigt.

Danke, Lyn, für deinen 1Satz (diese Doppeldeutigkeit wurde mir erst vor ein paar Tagen bewusst 😉 ).

Euch allen noch einen schönen Abend und sorgt gut für euch,
Julia

1satz

Ich glaube durchaus an die Gefühle anderer Menschen – was mich allerdings erschreckt ist, dass ich offenbar nicht verstehen kann, dass jemand mich wertschätzen könnte, das will nicht in meinen Kopf, es ist mir wirklich unvorstellbar.

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Reblog: Ja, ich bekomme gerne ein Geschenk

Es ist ein Geschenk jemanden so sein zu lassen wie er wirklich ist.
Jemanden in eine Schublade zu stecken nimmt dem anderen die Macht so zu sein, wie er wirklich ist – Ohnmacht – Kraftlosigkeit – Passivität – Verurteilung.
Sich selbst in eine Schublade stecken zu dürfen erhält die eigene Handlungsfähigkeit – Selbstbestimmung – Stärke – Aktivität – Freiheit.

„Menschen, die es verstehen, uns zu verstehen,
sind Geschenke des Himmels.“
Ernst Ferstl

Danke, Lyn, für deine Denkanstöße – sie geben mir Impulse mich selbst zu reflektieren im Umgang mit mir selbst und anderen. Tipp

Frage an meine Mitleser: Wie lasst ihr euer Gegenüber sich selbst sein?
Was bemerkt ihr am anderen, wenn dieser sich selbst sein darf/kann?

1satz

Nein, ich will das nicht ablehnen, das Angebot „ich schenke dir das“, und möchte doch sagen: schenk mir nichts, sondern gib mir für immer die Erlaubnis, zu sein, wie ich bin.

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Ich brauche euch…

…für ein „Gefällt mir“ auf diesem wundervollen Blog:

https://1satz.wordpress.com

Warum? Ich lese hier still und heimlich die 1-Tages-Sätze dieser talentierten und wortgewandten Frau und mir blutet das Herz, dass die Gesellschaft dieses Talent und Potential nicht zu nutzen weiß. Die Lösung? Wäre bestimmt eine sehr herausfordernde und sehr individuelle – schwer zu sagen…

Aber ich fände es toll, wenn ihr euch den Blog und die Gedanken dieser Frau anschaut – und vielleicht sogar das ein oder andere „Gefällt mir“ hinterlasst.

In ihrem Leben hat sie anscheinend nur bedingt die Möglichkeit, ihre Gedanken und Geistesblitze verbal äußern zu können.

Ich würde ihr so gerne antworten (so geht es ihr wohl ständig) – doch leider hat sie diese Funktionalität abgeklemmt – aus welchem Grund auch immer (vielleicht um zu zeigen wie es ist, wenn man gerne antworten würde, aber nicht kann). Deshalb nun mein Versuch einer Wertschätzung über euch.

Nachtrag: Man kann ihre Beiträge „rebloggen“ – demnächst wird ein solcher hier zu finden sein 🙂

Von ganzem Herzen „Danke“.

Julia

Ein positiver Gedankenblitz für zwischendurch…

Gerade ist mir mal wieder aufgefallen, dass in den Medien das Thema Hochsensibilität zwar thematisiert und so auch breiter aufgestellt wird – nur bin ich mit dem „Wie“ nicht immer einverstanden.

Ich finde es so unglaublich schade und schubladisierend, wenn oft nur von den Nachteilen der Hochsensiblen die Rede ist. Und vor allem: was ist mit den Normalsensiblen? Die Evolution hat sich darauf ausgerichtet, sowohl Hoch- als auch Normal- oder auch sogar Niedersensiblen ihren Platz zu geben. Und diesen sollten wir nutzen. In jedem steckt ein Potential – da fände ich es hilfreicher, den Fokus auf genau dieses zu legen und die ein oder andere Fraktion nicht immer in die Jammer- oder was auch immer für eine -schublade zu stecken.

Ich überlege gerade, demnächst verstärkt über die guten Seiten der Hochsensibilität zu berichten – was selbst mich vor eine Herausforderung stellt 😉 . Vielleicht sogar auch über das Zusammenspiel von Normal- als auch Hochsensiblen, die gemeinsam in einer Gruppe agieren. Denn genau da liegt meines Erachtens der Schlüssel zum Erfolg für die Gesellschaft. Respekt vor der Wahrnehmung anderer – auch wenn sie nicht mit meiner eigenen Wahrnehmung einhergeht. Nur eben bezogen auf das Thema Sensibilität – welche in unserer Leistungsgesellschaft im Moment nicht gerade in der Blüte steht.

Auch in meinem Gesprächskreis für Hochsensible ist genau das ein Thema – beim letzten Mal haben wir tatsächlich versucht, über die guten Seiten und gute Erfahrungen zu reden. Das war eine ganz wundervolle Erfahrung, da jeder ein Lächeln im Gesicht hatte und der Raum eine ganz besondere Wärme ausstrahlte.

Wir sollten mehr darüber reden, was uns Kraft gibt und nicht ganz so viel, was uns die Kraft raubt. Immer schön an beiden Seiten arbeiten…

Denn was bringt es mir, mich zwar vor Reizen zu schützen, aber nicht das zu machen, was ein Leben lebenswert macht?

Lasst uns doch lieber mal unsere Energietöpfe füllen – wer macht mit? 🙂

Alles Liebe und gute Gedanken wünscht Euch
Julia

Tipp: Deutschlandfunk berichtet über Hochsensibilität…

…in einem Podcast (vom 15.01.2017, 54 Minuten) als auch in nachlesbaren Manuskripten.

Dem Deutschlandfunk ist ein für mich sehr wohltuender und gelungener Rundumschlag zum Thema Hochsensibilität gelungen (nur bis zum 22.01.2017 hörbar).

Sehr gut finde ich das Gesamtformat des Podcasts, die unterschiedlichen Stimmen und Empfindungen von Hochsensiblen, die vielfältige Beleuchtung des Themas aus vielen Perspektiven, die große Sorgfalt bei der Recherche ist spürbar. Ganz witzig finde ich zwischendurch die Musiksequenzen, die einen an die 70er Jahre erinnern 😉 Ein sehr heiterer aber doch tiefgründiger Podcast.

Hervorzuheben sind auch die Kommentare von Rolf Sellin, einem Heilpraktiker für Psychotherapie, mit eigenem HSP-Institut in Stuttgart. Seine Art zu Sprechen, die Modulation finde ich sehr angenehm und passend – und die „nnnnn’s“ finde ich manchmal dann auch schon sehr amüsant 😉 Und man bekommt gute Tipps mit, wie man mit seiner Hochsensibilität besser im Alltag und in der Familie zurechtkommt.

Was für mich persönlich sehr wichtig ist und auch im Podcast rüberkommt ist, dass beide Strategien – sowohl die der Normal- als auch Hochsensiblen – ihre Daseinsberechtigung haben und dass eine gesunde Mischung beider Formen die Gesellschaft am besten voranbringt.

Der Podcast beleuchtet sehr viele Lebensaspekte, wie z.B. Hochsensibilität in Kontext mit dem eigenen Innersten, der Arbeit, der Familie (z.B. fließen hochsensible Eltern zu sehr aufs Kind über und sind nur noch ganz wenig bei sich selbst), der Psychologie/Wissenschaft und der noch fehlenden Neubewertung von psychischen Störungen.

Ein neuer Aspekt bot mir die Erkenntnis der Wortlosigkeit von Hochsensiblen in frühen Jahren. Das war bei mir genauso. Man fühlt zwar unzählige Dinge, weiß aber nicht mit ihnen umzugehen, sie zu benennen, wie z.B. Trauer, Ratlosigkeit, … oder gar mit anderen Menschen darüber zu reden.

Den Abschluss läutet eine schöne Szenerie nach Feierabend in einem Café ein, wo sich ein Hochsensibler zu entspannen versucht und das Pärchen nebenan sein Getränk mit Röhrchen schlürfend genießt – „Ich gebe Ihnen jetzt 5 Euro und Sie hören endlich mit dem Geröchel auf!“ 😉 Hihi… (Falls ihr den Podcast gehört habt – könnte es sich hierbei um die Berliner Weisse gehandelt haben?)

Sehr weise Worte eines Schriftstellers darüber, dass am Ende jeder selbst mit seinen Empfindungen klarkommen muss und nicht alles an die Umwelt abladen kann. „Die Restbestände vom Vortag sind dann recht halbkomödiantisch – was habe ich denn gestern für ein komisches Zeug im Kopf herumgetragen?“

Ein großer Dank an Sabine Fringes für den überaus gelungenen Podcast!

Das einzige, was mich gestört hat war, dass der Begriff der EmpfindLICHkeit benutzt wird – ich fände EmpfindSAMkeit viel treffender. Empfindlich sein ist meiner Meinung nach ein eher negativ belegtes Wort. Empfindsamkeit geht da mehr in Richtung Wahrnehmung und Feinfühligkeit. Aber vielleicht seht ihr das ja anders – Kommentare eurerseits sind sehr willkommen 🙂

Weiterhin fehlt mir noch die Differenzierung dahingehend, dass es sehr wohl Hochsensible gibt, die z.B. kein Problem mit Kassen im Supermarkt haben. Meiner Meinung nach wird noch zu wenig auf die unterschiedlichen Ausprägungen von Hochsensibilität eingegangen – die Generalisierung einzelner Punkte kann zur Nicht-Akzeptanz des Themas bei Betroffenen als auch dem Umfeld führen.

Aber das nur am Rande. Die letzten genannten Punkte sollen die Arbeit von Sabine Fringes keineswegs schmälern – sie hat die Komplexität des Persönlichkeitsmerkmals der Hochsensibilität ganz wunderbar eingefangen und ich hoffe, dass sich viele von euch den Podcast anhören.

Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht Euch
Julia